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Heliosphere 2265: Band 15 - Die Büchse der Pandora

Story:

Die HYPERION ist immer noch unterwegs, als sie auf einmal einen mysteriösen Zugstrahl gerät. Dabei werden sie einer Strahlung ausgesetzt, die sie alle nach und nach durchdrehen lässt. Wer kann ihnen noch helfen.



Meinung:

Wer glaubt, dass die HYPERION nach ihrem Upgrade direkt zum Ziel fliegen würde, der wird von "Die Büchse der Pandora" vielleicht enttäuscht sein. Dabei war es klar, dass bei einer Staffellänge von zwölf Ausgaben, Andreas Suchanek noch so einige Hindernisse unterwegs einbauen wird, die die Ankunft am Ziel stark verzögern wird.

Die HYPERION ist immer noch unterwegs, als ein mysteriöser Sog sie erfasst. Das Schiff kann sich nicht aus eigener Kraft befreien. Noch schlimmer ist, dass sie einer Strahlung ausgesetzt sind, die die Besatzung des Schiffes nach und nach durchdrehen lässt. Womit die Chancen, dass die Crew gerettet werden kann, immer weiter schwindet.

Derweil beginnen sich in der Vergangenheit viele Dinge zu verändern. Die Solare Republik trifft erste Entscheidungen, die die Machtübergabe des Militärs in die Hände einer zivilen Regierung vorsieht. Und die Ankunft der Zukunftsrebellen beginnt das Machtgefüge in der Galaxie langsam zu verändern.

"Die Büchse der Pandora" ist ein Roman, der in vielerlei Hinsicht hervorsticht. Denn nicht nur widmet sich Andreas Suchanek weiterhin der HYPERION. Ebenso wendet er seine Aufmerksamkeit den verschiedenen Machtfraktionen in der Gegenwart zu, aus der das Schiff von Jayden Cross herkommt. Das Ergebnis ist ein Ebook, dass einen einerseits fasziniert. Aber andererseits auch einige Schwächen besitzt.

Der Blick auf die verschiedenen Machtfraktionen der Gegenwart ist dabei am besten gelungen. Und es wird einem Angst und Bange um die Solare Republik. Denn der Autor schafft es in dieser Ausgabe jeglichen Funken an Hoffnung zwar nicht eingehen zu lassen. Aber er ist auf jeden Fall kurz vorm Erlöschen, wenn man bedenkt, wie sehr überall Gefahren für dieses zarte "Pflänzlein" aufgebaut werden. Und es sieht nicht so aus, als ob die junge Demokratie noch Verbündete hat.

Diese Handlungsebene wird spannend und packend geschrieben. Zum einen weil einem die solare Republik am Herzen liegt, klar. Aber zum anderen auch, weil Andreas Suchanek einen darüber auf dem Laufenden hält, was eben bei den anderen Mächten in der Galaxie passiert. Was manchmal sehr informativ und interessant ist.

Interessant ist auch eine weitere Entwicklung, über die nicht allzu viel verraten werden soll. Aber es wird eine Andeutung gemacht, die die Zukunft der Serie stark verändern könnte. Auf einmal scheint es eine weitere Macht zu geben, die hinter vielen anderen Ereignissen steht. Und man darf darauf gespannt sein, ob und wie sich dieser Plot weiterentwickeln wird.

Was auf jeden Fall aufgelöst wird, ist die Enthüllung, welches Kind Noriko Ishida in ihren Visionen gesehen hat. Und die Auflösung davon ist etwas, was einem die Füße unter dem Boden wegzieht. Man hat damit nicht gerechnet und fragt sich, wie der Autor diesen Plot weiterentwickeln wird.

Ansonsten hat aber die Ausgabe auch Mängel. Da ist zum einen die Entscheidung, die bisherige Formatierung auszutauschen. Auf einmal stößt man auf fett gedruckte Worte und Sätze, was in dem Auge des Betrachters doch stark irritiert. Es wirkt zu massiv, um zu überzeugen.

Das andere Manko ist die Handlungsebene, in der Sarah McCall, Tess Kensington und Alpha 365 an Bord eines Shuttles gefangen sind. Der Sicherheitsoffizier wird schnell kalt gestellt, so dass jetzt die beiden Frauen miteinander klarkommen müssen. Und leider gerät dieser Part sehr vorhersehbar, um nicht zu sagen sogar langweilig.

Deshalb wird dieser Roman auch "Für Zwischendurch" empfohlen



Fazit:

Mit "Die Büchse der Pandora" baut Andreas Suchanek einige interessante Entwicklungen in seine "Heliosphere 2265"-Reihe ein. Der Cliffhanger dieser Ausgabe ist atemberaubend, eine gewisse Andeutung vielversprechend und um die solare Republik wird einem Angst und Bange. Leider irritiert die geänderte Formatierung des Textes, da das Fettgedruckte sehr massiv wirkt, im Vergleich zum leichteren und feineren Kursivdruck der vorherigen Ausgaben. Ebenso kann der Plot um Sarah McCall und Tess Kensington nicht überzeugen.



Heliosphere 2265: Band 15 - Die Büchse der Pandora - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Andreas Suchanek
Heliosphere 2265: Band 15 - Die Büchse der Pandora
Erscheinungsjahr: 15. Februar 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Greenlight Press

Preis:
€ 2,49

121 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Spannender Cliffhanger
  • Interessante Andeutung
  • Schicksal der solaren Republik
Negativ aufgefallen
  • Geänderte Textformatierung
  • Plot um Sarah McCall und Tess Kensington
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Rezension vom: 19.02.2016
Kategorie: Science Fiction
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Leseprobe
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