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Die Säulen aus Sand

Story:

Der Konflikt spitzt sich zu. Corajidin ist immer mehr und mehr bestrebt, das Imperium seines Volkes und dessen Stolz wiederzubeleben. Und dazu ist ihm jedes Mittel recht. Nur zwei Personen können ihn noch aufhalten: Seine Tochter Mariam und Drachenauge Indris.



Meinung:

Es ist vorbei, schade! Das war der Gedanke, den ich hatte, als ich "Die Säulen aus Sand" durchhatte. Mark Barnes Romantrilogie war damit vorbei. Und hoffentlich wird man schon bald mehr von diesem talentierten Autoren lesen.

Trotz aller Rückschläge ist Corajidin kurz davor, sein Ziel zu erreichen: Er will sein Volk wieder zu einstiger Größe zurückbringen. Natürlich unter seiner Führung. Und ihm ist jedes Mittel recht, um dies zu erlangen. Doch ist er wirklich Herr seines eigenen Schicksals? Oder wird er nicht doch von jemand anderem manipuliert?

In jedem Fall gibt es nur zwei Personen, die in der Lage sind, sich ihm entgegenzustellen. Seine Tochter Mariam ist allerdings Gefangene von Piraten in dem kalten Südmeer. Und Indris gilt als tot, derweil er den Mysterien des Erwachens nachforscht. Denn nur, wenn er diese versteht, kann er verhindern, das Corajidin erfolgreich ist. Die Zeit läuft den Helden allerdings davon.

Jetzt liegt also der große Abschluss vor. Mark Barnes zieht dabei, so viel sei jetzt schon gesagt, alle Register seines Können und zaubert eine famose Story aus dem Hut, die einen von der ersten bis zur letzten Sekunde fesseln wird, so viel sei jetzt schon gesagt.

Doch zuvor muss man wieder betonen, wie sehr der Autor sich bemüht, seine Geschichte auch für Neueinsteiger offen zu gestalten. Und so sind die ersten 14 Seiten vor allem eine Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse. Dabei geht Mark Barnes sehr ins Detail, so dass keine Informationslücken offen bleiben. Was ebenso für eine Erklärung aller wichtigen Begriffe, Personen und Völker geht, die man im Anhang dieses vorzüglichen Romans vorfinden wird.

Zur Geschichte selbst sei gesagt, dass Mark Barnes sie spannend schreibt. Aber auch anders, als man es von anderen Fantasy-Epen gewohnt ist. Der Krieg in dieser Welt ist eben nicht nur das Ergebnis militärischer Kriegskunst, sondern auch intellektuelle Arbeit. Mitunter wird es sogar philosophisch. Doch keine Sorge: Der Autor achtet schon sehr darauf, das alles, was er schreibt, nachvollziehbar bleibt. Und so kann man wirklich wertschätzen, was er da schreibt.

Vor allem versteht er sich nämlich darauf, dass seine Figuren realistisch und nachvollziehbar wirken. Selbst jemand wie Coroajidin hat seine guten Seiten. Er ist zwar der große Schurke, der Gegenspieler, den es zu bekämpfen gilt. Doch gleichzeitig achtet Mark Barnes auch darauf, dass er Momente hat, in denen erkennbar wird, dass er eben nicht ein 08/15-Schurke ist. Sondern jemand, der intelligent ist und trotz aller Skrupellosigkeit durchaus bereit ist, Grenzen zu ziehen und diese nicht zu überschreiten.

Und gleichzeitig zieht der Schriftsteller die Spannungsschraube nahezu unmerklich an. Es kann hier wirklich alles passieren. Und das Charaktere die Seite wechseln, wird dabei realistisch vermittelt. Ihre Motivation ist nachvollziehbar und ihre früheren Taten sind eben nicht vergeben und vergessen. Und doch machen sie sich auf ihrer neuen Seite gut.

Die Charakterarbeit ist gut und die Welt, in der die Geschichte stattfindet, äußerst lebendig. Wiederholt fallen dem Autoren neue Details ein, die dafür sorgen, dass man sich diese fantastische Realität so faszinierend findet. Es macht einfach Spaß, die ständig neuen Entdeckungen zu lesen.

"Die Säulen aus Sand" sind umwerfend gut. Erneut ist Mark Barnes ein "Klassiker" gelungen, der natürlich auch den "Splashhit" verdient hat.



Fazit:

Mit "Die Säulen aus Sand" präsentiert Mark Barnes den Abschluss seiner Trilogie. Das Buch ist umwerfend gut und macht Spaß zu lesen. Man hat selbst als Neueinsteiger keine Probleme der Geschichte zu folgen, da alle notwendigen Informationen in der einen oder anderen Form nachgeliefert werden. Die Story ist spannend und intellektuell, ohne dass man das Gefühl hat, überfordert zu werden. Die Figuren werden realistisch geschrieben, was man auch daran merkt, dass ihre jeweiligen Seitenwechsel nachvollziehbar dargestellt werden. Dazu kommt auch noch die lebendige Welt, die selbst gegen Ende noch Aspekte bietet, von denen man noch nie zuvor etwas gelesen hat.



Die Säulen aus Sand - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Mark Barnes
Die Säulen aus Sand
The Echoes of Empire 3: The Pillars of Sand

Übersetzer: Waltraud Horbas
Erscheinungsjahr: 14. September 2015



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Blanvalet

Preis:
€ 9,99

ISBN:
978-3-7341-6005-9

608 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Spannend geschrieben
  • Offen für Neueinsteiger
  • Glaubwürdige Charaktere
  • Lebendige Welt
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 01.12.2015
Kategorie: Fantasy
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