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Star Trek: New Frontier 10: Portale - Kalte Kriege

Story:

Vor einhundert Jahren haben die Thallonianer zwei befeindete Spezies voneinander getrennt. Es herrschte relativer Frieden. Doch der Krieg zwischen den beiden flammt wieder auf, als sich iconianische Portale öffnen und sie damit wieder zusammenbringen. Es liegt jetzt an Captain Calhoun und Captain Shelby, das schlimmste zu verhindern.



Meinung:

Erinnert sich noch jemand an Star Trek - Deep Space Nine 8.04 - Dämonen der Luft und Finsternis? Damals hatte der Cross Cult-Verlag einen Roman herausgebracht, der im Original Teil einer Reihenübergreifenden Story war. Auch Peter Davids "Star Trek - New Frontier 10: Kalte Kriege" ist ebenso Teil dieser Storyline. Kann der Autor das beste daraus machen?

Die Aeronener und die Markanianer bewohnten einst ein und denselben Planeten. Doch dort bekämpften sie sich in dem Bestreben, eine für sie alle heilige Stätte besitzen zu können. Nur das dann die Thallonianer von der Auseinandersetzung genug hatten und die jeweiligen Kriegsparteien auf unterschiedliche Planeten aussetzten. 100 Jahre lang herrschte Frieden. Bis jetzt.

Denn irgendjemand hat das Portalnetzwerk der Iconianer reaktiviert. Und einige dieser Portale führen die beiden verfeindeten Fraktionen wieder in Kontakt miteinander. Um das schlimmste zu verhindern schickt die Föderation die U.S.S. Excalibur unter dem Kommando Captain Calhoun und die U.S.S. Trident unter dem Kommando von Captain Shelby zu den verfeindeten Parteien. Doch die Mission ist keine einfache, denn hinter den Kulissen ist eine weitere Macht am Werk. Und der kommt ein Frieden zwischen den Völkern äußerst ungelegen.

Als Comicbuchautor hat Peter David schon mehr als genug Erfahrung damit gesammelt, wie es ist, wenn eine Serie, für die er schreibt, Teil eines Crossovers wird. So etwas gibt es dann auch in der Welt der Romane. Und es zeigt sich die Klasse des Schriftstellers, als er die Vorgabe sozusagen übernimmt und trotzdem eine Story schreibt, die seine übliche Klasse aufweist.

Der Konflikt zwischen Aeronener und Markanianer ist für ihn dabei nur Mittel zum Zweck, um die Statusveränderungen der Serie vorführen zu können. Denn dadurch, dass Elizabeth Shelby jetzt selber Raumschiffkommandant ist, gibt es an Bord der Excalibur einige Veränderungen. So wird Burgoyne 172 neuer erster Offizier und muss seinen Maschinenraum verlassen. Und im Laufe der Geschichte wächst er wunderbar in seine neue Rolle rein.

Interessant ist aber vielmehr die Crew der Trident. Und genauso wie bei der Excalibur bedient er sich der reichhaltigen Serienvergangenheit von Star Trek. Figuren wie M'Ress oder Arex kennen Fans des Franchises aus der Animated Serie. Sehr schön ist hierbei, wie Peter David erklärt, wie diese Figuren aus der Vergangenheit in die Seriengegenwart gelangt sind und wie sie damit umgehen. Herrlich zu lesen.

Katerina Mueller hingegen hat ihren deutschen Erstauftritt Gebranntes Kind und ist, nach dem Wissen des Redakteurs, die erste deutschstämmige Star Trek-Figur. Sie bildet einen perfekten Konterpart zu Elizabeth Shelby, weil im Gegensatz zu ihrem Kapitän sie in ihrem Vorgehen noch extremer sein kann. Was zu manch herrlicher Situation führt.

Doch auch, wenn die Handlung nur dazu dient, die neuen Charaktere einzuführen, heißt das noch lange nicht, das Peter David hier schludert. Im Gegenteil: Der Konflikt wird von ihm spannend und abwechslungsreich geschildert. Ständig fallen ihm neue Plotwendungen ein, die einen dazu bringen, förmlich am Buch kleben zu bleiben. Gleichzeitig beginnt er einen Handlungsfaden, der sicherlich in den nächsten Romanen von Bedeutung sein wird.

Doch dann endet die Hauptstory und es beginnt, wie bei "Dämonen der Luft und Finsternis" eine zweite Kurzgeschichte, in der der Autor erzählt, was Calhoun und Shelby erleben, als ihnen etwas Bestimmtes zustößt. Das Problem an dieser Story ist, dass sie sich vom Tonfall und Inhalt von dem vorherigen Plot stark unterscheidet. Zwar sind die Charakterisierungen auch hier wieder gelungen. Doch liest sich vieles an dieser Erzählung forciert und selbst für "New Frontier"-Verhältnisse zu übertrieben.

Deshalb kriegt der Roman auch "nur" ein "Reinschauen" als Bewertung.



Fazit:

Mit "Star Trek - New Frontier 10: Kalte Kriege" fängt eine neue Zeit für die Reihe an. Peter David nutzt die Geschichte mit den verfeindeten Völkern vor allem dazu, um die Veränderungen an Bord der Excalibur und die Mannschaft der Trident dem Leser näherzubringen. Die neuen Besatzungsmitglieder sind alle interessant und abwechslungsreich. Doch auch die Story an sich liest sich spannend und dem Autoren fällt immer wieder etwas Neues, Unvorhergesehenes ein. Schade ist nur die zweite Geschichte des Buches, die vom Tonfall und Inhalt her sich zu stark von der vorherigen unterscheidet. Auch wirkt diese Erzählung forciert.



Star Trek: New Frontier 10: Portale - Kalte Kriege - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Peter David
Star Trek: New Frontier 10: Portale - Kalte Kriege
Star Trek - New Frontier: Gateways - Cold Wars

Übersetzer: Claudia Kern, Helga Parmiter
Erscheinungsjahr: 27. Januar 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-86425-313-3

360 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Hervorragende Charakterisierungen der neuen Cast-Mitglieder
  • Spannende Story
Negativ aufgefallen
  • Zweite Story passt nicht so recht zur ersten
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Rezension vom: 12.05.2014
Kategorie: Science Fiction
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