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Shadowrun 34: The Terminus Experiment

Story:

Ein verrückter Wissenschaftler plant, den Vampiren es zu ermöglichen, auch im Tageslicht zu existieren. Die Freundin des Beteiligten Warren Storeys erfährt davon und bittet den Vampir-Jäger Martin De Vries um Hilfe. Es wird ein Team verschiedener Shadow-Runner zusammengetrommelt, um die Katastrophe zu verhindern.



Meinung:

Das faszinierende am Shadowrun-Universum ist, dass wirklich alles in ihm möglich ist. Es existieren nicht nur Drachen oder Elfen, sondern eben auch Vampire und Geister. Und das alles auf eine faszinierende Art und Weise erklärt. Natürlich haben diese Blutsauger dieselben Schwächen, wie man sie aus der Literatur kennt. Doch was wäre, wenn jemand versuchen würde, diese zu eliminieren? Damit beschäftigt sich das Autorenduo Jonathan E. Bond und Jak Koke in seinem Roman "The Terminus Experiment".

Von Jonathan Bond ist nur bekannt, dass er zum Zeitpunkt des Entstehens des Romans in Eugen und Oregon wohnte. Das Buch war sein erstes richtiges Werk, ob darüber hinaus noch weitere Geschichten erschienen, lässt sich leider nicht feststellen.

Angeblichen haben er und Jak Koke bereits vorher gemeinsam Kurzgeschichten für diverse Magazine geschrieben. Koke schreibt und arbeitet als Redakteur aus Seattle aus. Er lebt mit der Schriftstellerin Karawynn Long, einem Hund, zwei Katzen und einer Tochter zusammen.

Rachel Harlan ist erotische Tänzerin von Beruf und mit dem Künstler Warren befreundet. Als er eines Tages entführt wird, erfährt sie, dass er ihn Geheimnis verschwiegen hat. Sein Bruder ist von dem Vampir-Virus befallen worden. Außerdem wurde jener von dem Wissenschaftler Oslo Wake so modifiziert, dass er auch während des Tageslichts existieren kann. Dummerweise legte er sich dann mit dem Vampirjäger Martin De Vries an und überlebte jenen Angriff nicht.

Nun will Rachel ihren Freund um jeden Preis retten. Zu diesem Zweck lernt sie den Umgang mit Waffen und begibt sich mit einigen befreundeten Shadowrunnern sowie De Vries auf die Mission, Warren zu befreien. Doch schnell wird klar, dass die modifizierten Vampire nicht das einzige Problem sind, dass auf sie wartet. Denn der Wissenschaftler hat an diversen Kreaturen Experimente durchgeführt und er zögert nicht davor, jene zu seine, Schutz freizusetzen.

Als Schauplatz der Handlung wählt das Autorenteam Seattle aus, welches im Shadowrun-Universum geradezu exemplarisch dafür steht, wie sehr sich die Städte, oder Sprawls, wie sie auch genannt werden, drastisch geändert haben. Denn nicht in jedem Stadtteil herrschen Recht und Ordnung und besonders Seattle hat einige Stellen, wo sich die Bewohner der Zukunft nicht ohne die nötige Ausrüstung hin trauen.

Es bildet also den perfekten Hintergrund für eine Geschichte mit einem gewissen Horror-Touch. Und tatsächlich gelingt es den Autoren eine Handlung auf Papier zu bringen, wie sie spannender und abwechslungsreicher nicht sein könnte. Das liegt vor allem an den handlungstragenden Figuren.

Wirklich jeder Charakter wird personifiziert. Man lernt seine Motive und sein inneres Ich kennen, was besonders schön bei den Gegenspielern ist. Es handelt sich hier nicht um 08/15-Schurken, sondern um Antagonisten, deren Pläne man nachvollziehen kann, ebenso auch ihre Gründe dafür, wieso sie so handeln wie sie handeln.

Dafür muss man allerdings bereit sein, einiges einfach so zu akzeptieren. Die Entwicklung von Rachel Harlan beispielsweise wirkt unglaubwürdig. Praktisch von jetzt auf gleich verwandelt sie sich von einer Tänzerin in einen Shadowrunner, ohne eine entsprechende Ausbildung genossen zu haben. Auch wirken einige Argumente, wieso gewisse Personen handeln, wie sie handeln unglaubwürdig.

Doch am Ende stören diese Mankos nicht wirklich. Es ist ein sehr guter Roman, in dem man "Reinschauen" sollte.



Fazit:

Vampire stehen im Mittelpunkt von Jonathen E. Bonds und Jak Kokes Roman "The Terminus Experiment". Der Schauplatz der Handlung ist geschickt gewählt worden und die Geschichte weiß zu gefallen. Jede Figur wird charakterisiert und wirkt fast glaubwürdig. Fast deshalb, weil die Wandlung der Protagonistin Rachel Harlan von Tänzerin zum Shadowrunner zu schnell geschieht.



Shadowrun 34: The Terminus Experiment - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Jonathan E. Bond, Jak Koke
Shadowrun 34: The Terminus Experiment
Erscheinungsjahr: Januar 1999



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Roc

ISBN:
0-451-45704-8

272 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Wirkungsvoller Handlungschauplatz
  • Sehr schön charakterisierte Figuren
Negativ aufgefallen
  • Handlung von Rachel Harlan zum Shadowrunner wirkt unglaubwürdig
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Rezension vom: 15.12.2012
Kategorie: Science Fiction
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