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Die STARGATE Verschwörung – Geheime Spurensuche in Ägyten

Story:
Rétyi beschreibt Ungereimtheiten bei Entdeckungen im alten Ägypten und kommt in dem Buch letztendlich darüber auf ein Stargate zu sprechen, das angeblich in der Area 51 existieren soll.

Meinung:
An und für sich ist das Thema des Buches sehr interessant und für Zuschauer der Serie Stargate SG-1 sicher einen Blick wert. Jedoch machen ein paar Umstände das Buch zu einem Geduldspiel. An erster Stelle steht Rétyis ungewöhnlicher Schreibstil, der immer wieder zwischen einem sehr guten Prosa-Stil, der flüssig zu lesen ist, und einem Stil hin und her springt, der keinen Namen hat, aber dafür umso nerviger ist. Immer wieder bittet er seine Leser um Geduld. Immer wieder schweift er vom Thema ab und macht Bemerkungen zu den Ereignissen, die vielleicht in einem Diskussionsforum im Internet gut passen würden. Aber in einem Buch wie diesem doch sehr störend wirken. Zum Beispiel auf Seite 173 „… Ja, ich höre schon die Skeptiker lauthals buhen!“ Das stört den Lesefluss nicht ganz unerheblich. Zudem wirbt er immer wieder für eine offene und unvoreingenommene Betrachtung der Tatsachen. Wer ein solches Buch ließt, sollte auch aufgeschlossen dem Thema Verschwörungen und Eigentümlichkeiten gegenüber stehen. Wer dies dennoch ist, wird dadurch nicht unvoreingenommener. Im Gegenteil. Eher wird er sich fragen, ob Rétyi seinen eigenen Angaben nicht traut.

Und was auch stört ist jegliches Fehlen von Nachweisen. Viele seiner Absätze bestehen aus reinen Vermutungen und Schlussfolgerungen, die sich der Leser auch so schon größtenteils hat bilden können. Irgendwie entsteht der Eindruck, dass Rétyi seine Leser für nicht mündig genug hält und sie auf die Zusammenhänge förmlich zu stoßen versucht. Nun lebt aber ein solches Enthüllungsbuch von Nachweisen und nicht nur von Spekulationen. Und so bleiben die ganzen Theorien über Verschwörungen, hinter denen immer wieder die Freimaurer stehen sollen, eben reine Spekulationen und verspielen recht viel Kredit beim Leser.

Dabei ist das Buch an sich nicht schlecht. Die zusammengetragenen Fakten sind interessant, sind aber aus vielen anderen Büchern zum Thema Ägypten durchaus bekannt. Manchmal entsteht durchaus der Eindruck, dass Rétyi hier viel Material gesammelt hat, um sein Buch zu füllen. Interessante Fakten, aber doch eher Füllfakten. Und so bleibt dann am Ende nur sehr wenig Platz für das eigentliche Thema – das Stargate. Dabei erwartet der Leser doch in der Hauptsache davon zu lesen. Zehn Kapitel werden verschwendet, zwei Kapitel sind dem Stargate selber gewidmet. Da bleibt der Eindruck zurück, dass einfach nicht genügend Material vorhanden war und das Buch künstlich gestreckt wurde. Vor allem die unnötigen Spekulationen hätten durch Weglassung Platz schaffen können.

Verschwörungsliebhaber werden auf ihre Kosten kommen, denn hier liefert Rétyi viel Material zum Nachdenken. Wer aber die Frage nach einem echten Stargate in den Vordergrund stellt, wird durch die zu kurze Abhandlung des Hauptthemas enttäuscht.

Fazit:
Es wird zu viel Raum für die Forschungen in Ägypten vergeudet und das eigentliche Thema viel zu schnell und damit unbefriedigend abgehandelt. Ein zum Teil störender Stil trägt dazu bei, dass dem Buch keine bessere Bewertung zukommen kann.

Die STARGATE Verschwörung – Geheime Spurensuche in Ägyten - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Andreas von Rétyi
Die STARGATE Verschwörung – Geheime Spurensuche in Ägyten
Erscheinungsjahr: 2000



Autor der Besprechung:
Bernd Glasstetter

Verlag:
Kopp Verlag

Preis:
€ 8,90

ISBN:
3-930219-33-6

250 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Interessante Fakten
Negativ aufgefallen
  • Eigenwilliger und störender Stil
  • Zuviele Kapitel werden vergeudet
  • Eigentliches Thema zu kurz gekommen
Die Bewertung unserer Leser für dieses Book
Bewertung:
3.4
(5 Stimmen)
Bewertung
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Rezension vom: 04.01.2005
Kategorie: Allgemeine Belletristik
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