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Das letzte Sakrileg

Story:

Bruno steht kurz vor der Veröffentlichung seines ersten Buches, als er bemerkt, dass er verfolgt wird. Und zwar von Sophia, der Tochter des Rektors Underhill vom Oxford College. Sie braucht seine Hilfe. In Canterbury wird sie wegen Mord an ihren Ehemann gesucht und Bruno soll ihre Unschuld beweisen. Die Zeit drängt, denn Ende der Woche schon kommt der königliche Richter. Gemeinsam flüchten sie zurück in die Stadt, die vor allem durch ihre Kathedrale und den Märtyrer Thomas Becket bekannt ist. Dort stößt Bruno nicht nur auf eine, sondern im Laufe der Ermittlungen stößt er auf zwei weitere Leichen und wird sogar selbst des Mordes verdächtigt.



Meinung:

In dem dritten Band der Bruno Giordano Reihe von Stephanie Parris reist Bruno wieder in eine fremde Stadt, um dort ein Verbrechen aufzuklären. Seiner Liebe zu Sophia Underhill folgend, begibt er sich in die Domstadt Canterbury, um sie dort von einer Mordanklage und damit dem sicheren Tod zu retten.

Viele positive Kritikpunkte aus dem zweiten Buch sind auch im dritten Band zu finden. So entwickelt sich die die Hauptfigur Bruno auch hier weiter und vermeidet Fehler, um Beweismittel zu sichern. So vermeidet er es dieses Mal Originaldokumente mitzunehmen, um sie danach zu verlieren, sondern fertigt lieber eine Abschrift an. Er wirkt in allem selbstständiger.

Dennoch fragt sich der Leser das ganze Buch über "Warum ist er Sophia nach Canterbury gefolgt?" Der Geschichte aus dem ersten Buch nach zu schließen, ist sie ihm eher ablehnend gegenüber eingestellt. Außerdem ist sie offensichtlich intrigant und Bruno tappt in ihre offene Falle. Die Autorin und auch Bruno geben nur einen Erklärungsversuch: die Liebe. Allerdings finde ich dieses Argument etwas schwach.

Durch die lange Einführung in die Geschichte in Canterbury beginnt die Spannung erst ab der Mitte des Buches zu steigen. Das spannendste Rätsel wird nicht der Mord, sondern natürlich wieder eine geheime Verschwörung um Elisabeth vom Thron zu stoßen und ihre Cousine Mary, Königin der Schotten, auf den Thron zu setzen. Leider wird dieser Plot am Ende nicht richtig aufgelöst, das heißt der Leser erfährt schon Brunos Vermutungen und die Beweisstücke wirken auch vertrauenswürdig. Dennoch wäre ein Geständnis vom Hauptverschwörer für den Leser zufriedenstellender.

Das Buch vom Hermes Trismegistos taucht auch in diesem Band wieder auf. Diese Geschichte gibt allen drei Büchern einen übergreifenden Spannungsbogen und außerdem dem Leser die Hoffnung, dass der vierte Band bald auf Deutsch erscheint, um zu erfahren, ob Bruno es dann endlich schafft, das Buch zu behalten.

Die langen Monologe, welche im ersten Teil eher langweilig, im zweiten hilfreich für die Entschlüsselung des Rätsels, sind in diesem Teil leider sehr mit einem Thema beschäftigt. Sophia. Dadurch sind sie oft nicht sehr interessant. Durch die einseitige Beschreibung Brunos von Sophia gewinnt der Leser außer Liebesschwüre selten neue Informationen über diesen komplexen, vielschichtigen und eher wenig sympathischen Charakter. Mitgefühl für das Leid der jungen Frau bringt der Leser durchaus auf, genauso aber auch für Bruno als dieser von ihr ausgenutzt wird.

Zum Schluss fällt leider negativ auf, dass das Ende ähnlich den anderen beiden Büchern ist. Eine Rettung in letzter Minute. Es wäre schön, wenn Bruno dies auch noch selbstständig schaffen würde. Aber auch hier bleibt die Hoffnung auf den nächsten Band.



Fazit:

Der dritte Band knüpft leider etwas schlechter an den zweiten Band an, als erhofft. Dies liegt vor allem daran, dass Bruno zunächst seinen Scharfsinn erneut zugunsten von Sophia Underhill verliert. Dennoch hat die Autorin es erneut geschafft ein spannendes und mitreißendes Buch zu schreiben, in dem leider nicht alle Antworten offen bleiben.



Das letzte Sakrileg - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Stephanie Parris
Das letzte Sakrileg
Sacrilege

Übersetzer: Nina Bader
Erscheinungsjahr: 29. Juni 2015



Autor der Besprechung:
Henriette Kreimeyer

Verlag:
Limes

Preis:
€ 19,99

ISBN:
978-3-8090-2630-3

592 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Spannend
  • Charakter entwickelt sich weiter
Negativ aufgefallen
  • Monologe über Sophia
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Rezension vom: 08.08.2015
Kategorie: Historisches
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