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Heliosphere 2265 Band 1: Das dunkle Fragment

Story:

Die HYPERION ist das erste Interlink-Schiff der Menschheit. Und es erhält einen jungen Kapitän, dessen erster Auftrag auch gleich sein letzter sein könnte. Denn er könnte seine Heimat in einen neuen Krieg stürzen.



Meinung:

Wenn ein Deutscher Military SciFi schreibt, wagt er sich an eine schwierige Aufgabe. Denn auf Grund der deutschen Vergangenheit kann er das Militär nicht so glorifizieren, wie zum Beispiel der US-Amerikaner David Weber. Umso größer der Respekt vor Andreas Suchanek, sich mit seiner "Heliosphere 2265"-Serie an diese Mission zu wagen. Der erste Band, "Das dunkle Fragment", der inzwischen 25teiligen Reihe, ist bereits seit 2012 auf dem Markt.

Nun sticht die Reihe gleich in mehrfacher Hinsicht hervor. Die Titelbilder werden von dem von "Perry Rhodan" bekannten Titelbildkünstler Arndt Drechsler angefertigt. Außerdem erscheint die Reihe monatlich als Ebook, während gleichzeitig auch eine zweimonatlich erscheinende Print-Version zwei dieser Bände zusammenfasst. Und wem der Name des Autoren bekannt vorkommt? Er hat "Perry Rhodan - Stardust 08" geschrieben, der hier von uns rezensiert worden ist.

Die HYPERION ist das neuste Schlachtschiff der Erde. Es ist mit einem Interlink-Antrieb ausgestattet, mit dem es auch gleichzeitig das schnellste Schiff ist. Der Kapitän ist der noch junge Jayden Cross, der nach einem unmöglich erscheinenden Sieg auf diese Position befördert worden ist. Ihm zur Seite steht eine ungewöhnliche Crew, von denen einige jedoch nicht unumstritten sind.

Gleich der erste Auftrag hat es in sich. Ein verschollenes Patrouillenschiff soll gefunden werden. Das Problem ist, dass die letzte Position relativ nahe zu dem Parliden-Sektor war. Und mit diesen hatte die Erde schon einmal einen Krieg gehabt. Und so muss der junge Kapitän eine schier unmögliche Situation bewältigen. Und stößt dabei auf ein großes Geheimnis.

Man merkt "Das dunkle Fragment" an, das Andreas Suchanek Erfahrung mit dem Schreiben von Romanen hat. Denn das Format und der Stil erinnern an Romanserien wie "Sternenfaust" oder eben auch "Perry Rhodan". Und so schafft er es innerhalb von nur 97 Seiten den Leser nicht nur in die Ausgangssituation einzuführen. Auch die wichtigsten, handlungstragenden Charaktere werden etabliert und erhalten die ersten Ansätze von persönlicher Tiefe.

Der Militäraspekt der Handlung kommt ebenfalls nicht zu kurz. Und anders als in Romanen wie die von David Weber kann man Andreas Suchanek nicht vorwerfen, das Militär zu glorifizieren. Von Beginn an baut er diverse Aspekte ein, die einen hellen Glanz verhindern. Dabei stehen deutlich die Protagonisten im Vordergrund, bzw. ihre Persönlichkeit und nicht ihr Werdegang innerhalb des Militärs.

Bei der Beschreibung der Schlachten hat sich der Autor deutlich an Genre-Primus David Weber orientiert. Was nichts Schlechtes ist. Denn so wirken die Auseinandersetzungen spannend geschrieben und fesseln einen.

Und dafür, dass der Leser auch die zukünftigen Romane lesen wird, ist gesorgt. Denn das, was der Kapitän und seine Mannschaft vorfinden, wirkt genügend mysteriös und dafür zu sorgen, dass man sich auch das nächste Ebook oder Taschenbuch besorgt. Hier wird gleich eine große Verschwörung angefangen, die vielversprechend wirkt.

Das kann man jedoch nicht von den Parliden sagen. Denn hier begeht der Autor einen Fehler, den auch David Weber begeht. Er charakterisiert sie kaum, und das was man über sie erfährt, lässt sie nicht sympathisch wirken. Es ist die sattsam bekannte Schwarz/Weiß-Malerei, die übrigens auch unter den Menschen zu finden ist. Hier sticht nämlich eine Person besonders negativ hervor.

Der Ansatz ist gut, aber es ist noch Luft nach oben. Auf jeden Fall ist für Interesse gesorgt. Deshalb erhält der Band die Bewertung "Reinschauen".



Fazit:

Der Auftakt zu Andreas Suchaneks "Heliosphere 2265" ist gelungen. Band 1 heißt "Das dunkle Fragment" und zeigt deutlich die Erfahrung des Autoren, was das Schreiben von Romanen angeht. Alle wichtigsten und handlungstragenden Figuren werden etabliert und erhalten erste Ansätze von persönlicher Tiefe. Auch der Handlungszeitpunkt wird etabliert. Das Militär wird nicht glorifiziert und die Darstellung der Schlachten orientiert sich an den David Weber-Geschichten, was nicht schlecht ist. Und mit dem Aufbau einer Verschwörung wird man auch für die kommenden Romane interessiert. Doch die Gegenspieler erinnern viel zu sehr zu an die sattsam bekannte Schwarz/Weiß-Malerei anderer, vergleichbarer Geschichten des Genres.



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Andreas Suchanek
Heliosphere 2265 Band 1: Das dunkle Fragment
Erscheinungsjahr: 3. November 2012



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Greenlight Press

Preis:
€ 2,49

97 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Wichtigste Figuren werden gelungen etabliert
  • Militär wird nicht glorifiziert
  • Verschwörungen sind vielversprechend
  • Schlachten orientieren sich in der Darstellungsweise an David Weber
Negativ aufgefallen
  • Gegenspieler sind viel zu sehr Schwarz/Weiß
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Rezension vom: 06.02.2015
Kategorie: Science Fiction
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