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Star Trek-Voyager 5: Projekt Full Circle

Story:
Chakotay erlebt einen gewaltigen persönlichen Verlust, den Tod eines geliebten Menschens. Obwohl alle ehemaligen Mitglieder der Voyager-Crew, die einst im Delta-Quadranten verschollen waren, diesen herben Verlust teilen, ist es für ihn viel schmerzhafter, da diese Beziehung von Liebe erfüllt war.

Tom Paris kleine Familie wird ebenfalls auseinandergerissen, als Kriegerinnen einer uralten Klingonen-Sekte, seine und B´Elannas Tochter, die kleine Miral entführen. Diese Sekte, die nur aus Frauen besteht, will das Leben von Miral, die sie für die prophezeite ´Kuvah´Mag` halten, vor einer feindlichen Sekte, ´den Kriegern von Gre´thor` beschützen. Die Kriegerinnen nennen sich die ´quawHaq Hoch`. Hilfe bekommt die verzweifelte Mutter ausgerechnet von den Kriegern von Gre´thor, bei denen es sich ebenfalls um Klingonen handelt. Diese setzen alles daran die ´Kuvah´Mag` zu töten, um zu verhindern, das sich die Prophezeiung, der Untergang des Klingonenreiches, erfüllt. B´Elanna und der Imperator Kahless lassen sich zum Schein auf einen Deal mit dem Teufel ein.

Tom der völlig geschockt davon ist, das seine kleine Familie in Lebensgefahr schwebt, wird von seinen Freunden unterstützt. Noch einmal machen sich die ehemaligen Besatzungsmitglieder des Raumschiffes Voyager, die im Delta-Quadranten zu einer Familie wurden, auf, um eine der ihren zu retten.



Meinung:

Christie Golden übergibt das Zepter an Kirsten Beyer. Diese übernimmt die Charaktere die Golden eingeführt hat schafft es aber innerhalb kürzester Zeit diese neuen Figuren durch eigene Protagonisten zu ersetzen. Dies ist sehr Schade, da hier noch viel Potential verborgen lag.

Zudem wird ein Haupt-Charakter der Serie geopfert, um die Geschichte sinnvoll zu gestalten. Fans müssen sehr tapfer sein, um diese bittere Pille zu schlucken. Wer dies ist, soll nicht verraten werden. Doch dies ist ein einschneidendes Erlebnis, für alle die auf dem Raumschiff Voyager dienten, als sie sich noch im Delta-Quadranten befanden.

Das die Autorin Soap-Erfahrungen hat, kommt ihr hier zu Gute. Die Serie befindet sich im Umbruch und es scheint, dass sie durch neue, junge, frische Charaktere ergänzt oder gleich ganz ersetzt werden sollen, so das liebgewonnenen Protagonisten weichen müssen.

Ein Lichtblick ist der neue Counselor der Voyager, der mit Unorthodoxen Methoden die Figuren dazu bringt, sich selber einzugestehen wenn sie Probleme haben. Hoffentlich wird dieser Charakter etwas länger im Voyager-Universum bleiben, da er über einen einzigartigen Humor verfügt.

Während der erste Teil der Erzählung ein gemeinsames Abenteuer beinhaltet, indem noch einmal die bekannten Gesichter der Fernsehserie ein Abenteuer zu bewältigen haben, wird im zweiten Teil ganz klar abgegrenzt wohin die weitere Story führen soll. Es geht zurück in den Delta-Quadranten. Allerdings mit einer Umbesetzung der Crew. Wie dies zustande kommt, wird allerdings sehr gut und nachvollziehbar erzählt. Die Zerrissenheit Chakotays sowie der Einblick in seine Gefühlswert nach dem herben Verlust den er erlitten hat, werden grandios und sehr überzeugend von Kirsten Beyer erzählt. In einem Interview verrät sie auch, wieso sie sich so gut in die Gefühlswelt der Figuren in dieser Situation hineinversetzten kann. Jeder, der einen geliebten Menschen verloren hat, erkennt schnell, dass auch sie einen solchen Verlust erlitten hat.

Es gibt viel Orts- und Zeitwechsel in der Story. Leser die wissen wollen was in diesen Jahren geschehen ist, sollten sich auch folgende Titel zulegen, um dem Verlauf der Serie gut folgen zu können:

Die Hauptfigur, deren Verlust zu beklagen ist, ist in "TNG 04: Heldentod", gestorben.

Seven verlor ihre Borg-Utensilien am Ende der "Destiny"-Trilogie. Ebenfalls wurden die Borgs aus dem "Star Trek"-Universum" entfernt. Wobei dieses ´Volk` sich den Caeliar anschloss.

Obwohl es hier gravierende Einschnitte im Leben der beliebten Figuren gibt, gelingt es der Autorin ein adäquates Abenteuer abzuliefern. Doch ob der Verlust der Hauptfigur so einfach zu verkraften ist, wird sich im Laufe der nächsten Bände herauskristallisieren. Allerdings dürften mit der Rückkehr in den Delta-Quadranten neue aufregende Abenteuer auf die Crew der Voyager warten.

Doch dieses Mal sind die Abenteurer besser vorbereitet. dank neuen Technologien sind sie schnell wieder im Alpha-Quadranten, so dass auch ein Personalwechsel jederzeit durchgeführt werden kann. Die weiteren Bände dürfen daher mit Spannung erwartet werden.



Fazit:

Eine neue Autorin hat sich der Voyager-Crew angenommen. Obwohl das Abenteuer interessant und nachvollziehbar erzählt wird, gibt es gleich zum Anfang ein gravierendes Ereignis, das zu tiefen Einschnitten in der Erzählstruktur führt. Es gibt gewaltige, sehr drastische Situationen, die das gesamte Leben der ehemaligen Crewmitglieder der Voyager auf immer verändern.



Star Trek-Voyager 5: Projekt Full Circle - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Kirsten Beyer
Star Trek-Voyager 5: Projekt Full Circle
STAR TREK-Voyager: Full Circle

Übersetzer: Andrea Bottlinger
Erscheinungsjahr: 27. Oktober 2014



Autor der Besprechung:
Petra Weddehage

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 16,90

ISBN:
978-3-86425-422-2

616 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Eine neue Autorin nimmt sich der Serie an und meistert mit Bravour die an sie gestellten Anforderungen
  • Nachvollziehbares Abenteuer mit neuen, interessanten Charakteren
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 30.12.2014
Kategorie: Science Fiction
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