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Perry Rhodan - Stardust 12: TALIN erwacht

Story:

Der Generex greift selber ins Geschehen ein. Und ihn drängt die Zeit. Denn er spürt, dass die Superintelligenz TALIN im Erwachen begriffen ist. Und für eine bessere Verhandlungsposition benötigt er zwei Dinge: Die Kontrolle über die Stardust-Menschheit und Perry Rhodan selbst.



Meinung:

"TALIN erwacht" heißt es zum Abschluss der "Perry Rhodan Stardust"-Reihe. Und geschrieben wird der Roman von demselben Autor, wie die erste Ausgabe, nämlich von Uwe Anton selber.

Nachdem der Generex lange Zeit durch Anthur gehandelt hatte, betritt er jetzt selber die Bühne. Verwandelt durch den Virus kann er jetzt das psionische Netz spüren, und damit auch TALIN selbst. Er spürt, dass die Superintelligenz kurz vorm Erwachen steht. Und bevor sie ins Geschehen selber eingreifen kann, möchte er eine bessere Position haben. Doch dazu benötigt er zum einen die von ES versteckten Zellaktivatoren und zum anderen Perry Rhodan selbst.

Die Zeit drängt für den Unsterblichen. Denn einerseits ist Eritrea Kush schwer verletzt, zum anderen ist der Generex auch allen technisch übersehen weit überlegen. Und so muss der Unsterbliche an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen. Er musst das Überleben der Stardust-Menschheit sicherstellen, den Ara Varrim-Ga unter Druck setzen, damit er ein Heilmittel finden kann und er muss den Generex irgendwie ausschalten. Und es gibt wahrlich leichtere Aufgaben für den Zellaktivatorträger.

Wer von dieser Ausgabe sich Antworten auf die Herkunft von Posimon oder den Verbleib der von ES im Stardust-System verstreuten Zellaktivatoren erhofft hatte, der wird enttäuscht sein. Diese Plots, die wenn überhaupt, in der Serie nur eine Nebenrolle spielten, werden allerhöchstens kurz angerissen. Vermutlich und hoffentlich wird sich darum in einer nachfolgenden Miniserie drum gekümmert, sollte denn hoffentlich eine kommen.

"Perry Rhodan - Stardust" kümmerte sich hauptsächlich um die Bedrohung durch Generex, bzw. durch seinen Stellvertreter Anthur. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Bekämpfung des Virus als auch auf das Bedrohungspotential des Antagonisten der Reihe. Und beide Plots werden von Uwe Anton hervorragend geschrieben.

Bei dem Virusplot glänzt der Ara Varrima-Ga. Er wird von dem Autoren sehr gut charakterisiert. Sein Bestreben um jeden nur erdenklichen Preis das Heilmittel zu finden und die Maßnahmen, die er dafür unternimmt, werden eindrücklich geschildert. Er erinnert an sein großes Vorbild Zheobitt, was die Kompromisslosigkeit und Skrupellosigkeit seines Vorgehens angeht. Und gleichzeitig wird er damit eine Figur, von der man hoffentlich bald mehr lesen wird.

Auch die Hilflosigkeit der Stardust-Menschheit gegenüber dem Generex wird glaubwürdig dargestellt. Sie ist dem Antagonisten deutlich unterlegen und es scheint für sie keine Hoffnung zu geben. Ihre Machtlosigkeit ist fast greifbar und es wird dadurch klar, wie sehr man die Menschheit der Milchstraße gewohnt ist, mit ihren vielen Verbündeten und Wissenschaftlern, die zur Not immer etwas aus dem Hut zaubern können.

Perry Rhodan selbst profitiert auch davon. Er kann erneut beweisen, wie viel Erfahrung er besitzt. Nur dank ihm und seinem kühlen Kopf überlebt die Stardust-Menschheit lange genug, um die Wende hinzukriegen.

Die dann jedoch enttäuschend ausfällt. Denn das Finale hat ein Element, das viel zu sehr Deus Ex Machina wirkt. Es wird nicht aufgebaut, es passiert einfach und wird erst im Nachhinein erläutert. Und das wirkt so, als ob Uwe Anton erst in der letzten Minute eine Lösung für das Problem eingefallen ist, das damit gelöst wird.

Und der Generex? Zunächst wirkt er überlegen, machtvoll und ein ebenbürtiger Gegenspieler für Perry Rhodan. Doch schnell zeigt sich, dass all das Fassade ist, und dass sein Bedrohungspotential nicht von ihm selber ausgeht, sondern von der ihn umgebenden Technologie. Er selber wirkt schwach und man kann es kaum fassen, dass Anthur für ihn gearbeitet hat.

Das Finale der Serie ist gut, aber nicht übermäßig gelungen. Es wird "Für Zwischendurch" empfohlen.



Fazit:

Mit "TALIN erwacht" endet die "Perry Rhodan - Stardust"-Reihe. Geschrieben wurde der Roman von Uwe Anton. Und ihm ist vor allem der Virenplot gelungen, in dem der Ara Varrim-Ga glänzen kann. Doch auch die Machtlosigkeit der Stardust-Menschheit gegenüber dem Generex und die sich dadurch ergebende Chance für Perry Rhodan zu glänzen, sind Glanzlichter in der Geschichte. Allerdings ist das Finale enttäuschend, da ein Element zu sehr wie Deus Ex Machina wirkt. Und der Generex als eigentlicher Gegner ist keine ernstzunehmenden Bedrohung, sondern eher lachhaft.



Perry Rhodan - Stardust 12: TALIN erwacht - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Uwe Anton
Perry Rhodan - Stardust 12: TALIN erwacht
Erscheinungsjahr: 21. November 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 2,20

63 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Virenplot mit Ara Varrim-Ga
  • Machtlosigkeit der Stardust-Menschheit
  • Perry Rhodan kann glänzen
Negativ aufgefallen
  • Finale mit Deus Ex Machina-Element
  • Generex ist ein schwacher und lachhafter Antagonist
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Rezension vom: 22.11.2014
Kategorie: Science Fiction
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