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Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan

Story:

Der terranische Widerstand plant einen Schlag gegen die Arkoniden. Ein wagemutiger Plan wird ausgeheckt, bei dem auch Perry Rhodan selbst mitmacht. Doch die Besatzer wollen diesen ausschalten. Und so stellen sie ihm eine gefährliche Falle.



Meinung:

Der Titel des Romans klingt vielversprechend. "Eine Falle für Rhodan" heißt es jetzt in "Perry Rhodan Neo 77". Verfasst wurde die Geschichte von Robert Corvus, dessen vierte (oder fünfte, je nach Zählweise der mit Oliver Plaschka geschriebenen Bände) Geschichte dieser Band jetzt ist.

Perry Rhodan ist zum Widerstand hinzu gestoßen. Dort plant man eine große und riskante Aktion. Man will einen arkonidischen Flottentender stehlen. Dafür muss man sich jedoch auf äußerst militante andere Widerstandskämpfer einlassen. Und als Perry Rhodan wichtige Informationen gewinnt, zögert er nicht, den sorgsam ausgearbeiteten Plan über den Haufen zu werfen.

Denn Rhodanos, der alte Klon von ihm, wurde von Arkoniden gefunden. Der Fürsorger der Erde will diesen dazu nutzen, um der Symbolfigur des Widerstands eine Falle zu stellen. Und zunächst scheint auch alles nach Plan zu laufen.

Wenn man von der Geschichte erwartet, dass sie zumindest Andeutungen von Antworten auf offene Fragen stellt, dann wird man enttäuscht werden. Weder wird geklärt, wie die Second Genesis-Krise im Neoversum abgelaufen ist. Noch wird erläutert, was sich im Arkon-System abspielt, was das Schicksal von Atlan ist. Mittlerweile ist man es nichts anders gewöhnt, das solche offenen Aspekte oft erst viel später gelöst werden. Man kennt es nicht anders und inzwischen ist man von dem Expokraten Frank Borsch quasi so erzogen worden, dass man von ihm weiß, dass er sich eine passende Antwort für später aufhebt. Und wenn die dann kommt, wird sie zwar einerseits neue Fragen aufwerfen. Aber andererseits wird man dann auch teilweise zufriedengestellt.

Ein gutes hat diese Erwartungshaltung inzwischen: Man kann umso besser die Leistungen der einzelnen Autoren würdigen. Wie jetzt zum Beispiel Robert Corvuss neuster Beitrag zu "Perry Rhodan Neo".

Und dieser schreibt eine Geschichte, die richtig dicke Bretter bohrt. Der geplante Diebstahl eines Flottentenders erinnert an diverse Kommandounternehmen der frühen Erstauflage. Gewagt, riskant aber durch und durch unterhaltsam. Solche Unternehmen sind in "Neo" bislang nur selten aufgetaucht, weshalb sie auch solchen Spaß machen.

Vor allem, weil Robert Corvus es durchweg unterhaltsam und unvorhersehbar schreibt. So nutzt er die Unvorhersehbarkeit der neuen Mutantengaben hervorragend aus. Ein Teil der Spannung der Geschichte kommt nämlich aus der Frage, was sich in dieser Hinsicht geändert hat. Und der Autor enttäuscht auch nicht.

Das gilt auch für die Darstellung des Planes des Fürsorgers. Auch hier baut er einige Überraschungen ein. Und der Reekha beweist eine Schläue, wie man sie bei Perry Rhodan-Gegnern sonst nur selten erlebt. Eine wohltuende Abwechslung, vor allem im Vergleich zur letzten Ausgabe.

Doch bei aller Euphorie muss auch bemängelt werden, dass der Zeitaspekt mal wieder nicht hinhaut. Vor allem technische Aspekte ergeben keinen Sinn. Auf einmal hat die Erde eigene Raumschiffe, die das Sonnensystem lichtschnell kreuzen können. Oder einen Mondraumer, der auf ferronischer Technik basiert, jedoch problemlos von Terranern bedient werden kann. Wann soll das alles gebaut worden sein, und wann soll die Besatzung alles gelernt haben. Man muss bedenken, Perry Rhodan Neo 1 fand Juni 2036 statt und jetzt schreiben wir gerade Mal November 2037! Es sind also gerade Mal anderthalb Jahre vergangen. Und beim besten Willen, das haut hinten und vorne nicht hin.

Deshalb ist der Roman zum "Reinschauen" empfehlenswert.



Fazit:

Robert Corvus schreibt "Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan". Und er schreibt einen richtig guten Roman, in der er sozusagen dicke Bretter bohrt. Ein Kommandounternehmen wie einst in der Erstauflage hatte "Neo" schon lange nicht mehr. Deshalb liest sich die Story auch so spannend. Dabei hält der Autor sie außerdem auch unterhaltsam und unvorhersehbar. Und der Reekha ist ein würdiger Gegenspieler, der intelligent vorgeht. Schade ist nur, dass der Zeitfaktor der Geschichte nicht hinhaut. Viele Erfindungen und Techniken, die in der Geschichte beschrieben werden, können unmöglich in so kurzer Zeit zusammengekommen sein.



Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Robert Corvus
Perry Rhodan Neo 77: Eine Falle für Rhodan
Erscheinungsjahr: 29. August 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 2,99

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Gut geschriebendes Kommandounternehmen
  • Geschichte ist unterhaltsam und unvorhersehbar
  • Der Reekhar ist ein guter Gegenspieler
Negativ aufgefallen
  • Technologische Entwicklung innerhalb eines so kurzen Zeitraums ergibt keinen Sinn
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Rezension vom: 08.09.2014
Kategorie: Science Fiction
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