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Star Trek – Corps of Engineers 3: Bruchlandung

Story:

Intar ist eine der schönsten Welten der Föderation. Doch als eines Tages ein fremdes Raumschiff eine Bruchlandung in der Hauptstadt des Planeten baut, ist die Idylle anscheinend bedroht. Das Ingenieurskorp in Form der Da Vinci soll sich um diese Angelegenheit kümmern.



Meinung:

Für Fans der "Star Trek"-Romanserie "Corps of Engineers" gibt es gute Nachrichten. Cross Cult wird ab Oktober die Reihe monatlich veröffentlichen. Und wer Angst davor hat, dass dem Verlag zu schnell das Material ausgehen wird? In den USA umfasst die Serie über 70 Romane. So schnell wird dem Verlag also das Material nicht ausgehen.

Band 3 ist jetzt seit August erhältlich. Christie Golden, die unter anderem den sechsten Band von "Star Trek - Doppelhelix" und die ersten beiden Ausgaben von "Star Trek - Voyager" geschrieben hat, präsentiert "Bruchlandung".

Risa hat in der Föderation den Ruf, eine der schönsten Urlaubswelten zu sein. Doch es gibt auch noch eine andere, nämlich der Planet Intar. Doch als eines Tages aus heiterem Himmel ein fremdes Raumschiff in ihre Hauptstadt stürzt, muss die Sternenflotte eingreifen. Die Da Vinci kümmert sich um die Angelegenheit.

Und sie finden eine Leiche im Pilotensitz des Schiffes vor. Bei der weiteren Untersuchung wird 110 schwer verletzt und fällt ins Koma. Und während die Schiffsärztin Doktor Lense alles versucht, um ihn zu retten und gleichzeitig mehr über den Piloten herauszufinden, beginnt das Schiff, das offensichtlich lebendig und intelligent ist, die Hauptstadt zu verwüsten. Eine Lösung muss gefunden werden.

Ungefähr 100 Seiten umfasst "Bruchlandung". Doch wenn man mit dem Lesen fertig ist, hat man das Gefühl, einen Printroman mit der dreifachen Länge so eben durch gearbeitet zu haben. Es ist schier unglaublich, wie gut es Frau Golden gelingt, innerhalb weniger Seiten eine Story zu präsentieren, in der jeder Aspekt stimmt!

Zunächst einmal nimmt sie die Story von 110 auf und führt sie zu einem vorläufigen und logischen Abschluss. Der Binar leidet noch immer unter dem Verlust seines Partners 111 und versucht trotzdem weiterhin seinen Dienst zu machen. Als er mit der KI des fremden Raumschiffes interagiert, bringt ihn das dazu, über seinen Verlust nachzudenken. Das wird von der Autorin hervorragend dargestellt. Es wirkt nicht forciert sondern klug und gut geschrieben.

Gleichzeitig führt die Autorin auch neue Figuren ein und baut die Charakterisierung anderer bestehender Figuren weiter aus. Man lernt Doktor Lense kennen und das medizinische Notfallhologramm Emmet. Besonders schön ist hier, dass das Hologramm nicht wie eine einfache Kopie des Voyager-Doktors dargestellt wird, sondern eine andere Persönlichkeit hat. Wozu vor allem Doktor Lense beiträgt, die in ihm sozusagen die Neugierde weckt und ihm Dinge zeigt, die in seinem Programm nicht vorgesehen waren.

Auch der Linguist Bart Faulwell entpuppt sich als eine interessante Gestalt. Er ist kein Mechaniker, wie die anderen. Und wird trotzdem von ihnen respektiert und als Teil der Crew angesehen. Dinge, wie sein anachronistisches Briefeschreiben mit seinem Geliebten Anthony Mark.

Und dann ist da noch das fremde Schiff. Auch wenn es verhältnismäßig wenig Platz einnimmt, baut Frau Golden immer wieder einige Momente ein, in denen sie den Verlust des Raumschiffes deutlich macht. Es sind nur wenige Sätze, doch reichen sie vollkommen aus, um das Schiff sympathisch wirken zu lassen und eben nicht wie einen Antagonisten.

"Bruchlandung" zeigt deutlich, wozu ein guter Autor fähig ist. Trotz der wenigen Seiten schafft es Frau Golden einen Roman zu schreiben, den man unbedingt gelesen haben muss! Deshalb ist auch klar, dass das Buch die Bewertung "Klassiker" und den "Splashhit" erhält.



Fazit:

Innerhalb von ungefähr 100 Seiten schreibt Frau Christie Golden mit "Star Trek - Corps of Engineers 3: Bruchlandung" eine Geschichte, die sich am Ende anfühlt wie ein richtiger 300 Seiten Plus Roman. Die Geschichte lässt an Drama und Personenentwicklung nichts zu wünschen übrig. Die Entwicklung von 110 ist gut dargestellt, der Umgang von Dr. Lense mit dem medizinischem Notfallhologramm Emmet fantastisch geschrieben und der Linguist Bart Faulwell eine interessante Bereicherung der Crew. Doch auch das fremde Schiff wird hervorragend dargestellt.



Star Trek – Corps of Engineers 3: Bruchlandung - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Christie Golden
Star Trek – Corps of Engineers 3: Bruchlandung
Star Trek - Corps of Engineers: Hard Crash

Übersetzer: Susanne Picard
Erscheinungsjahr: 1. August 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 2,99

ISBN:
978-3-86425-480-2

100 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Auf 100 Seiten das Gefühl von 300+ erzeugt
  • Entwicklung von 110
  • Dr. Lense
  • Bart Faulwell interessantes Crewmitglied
  • Fremdes Raumschiff
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für dieses Book
Bewertung:
1
(1 Stimme)
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Rezension vom: 07.08.2014
Kategorie: Science Fiction
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