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Perry Rhodan Neo 63: Sternengötter

Story:
Was ist das Epetran-Archiv? Und was ist der Zusammenhang mit den arkonidischen Sternengöttern? Perry Rhodan findet es heraus.

Meinung:
Nach verhältnismäßig langer Zeit gibt es wieder ein neues "Neo"-Debüt. Dennis Mathiak stößt mit "Sternengötter" zur Serie hinzu. Wird dies sein einziger Beitrag sein?

Der Autor wurde 1986 in Gelsenkirchen-Buer geboren. Seine ersten schriftstellerischen Schritte unternahm er Mitte der 200er Jahre, als er das Thydery-Universum entwarf. Geschichten zu diesem wurden unter anderem von Marc A. Herren und Verena Themsen geschrieben. Des Weiteren besuchte er mehrere Schreibwerkstätten, die von Uschi Zietsch, besser bekannt als Susan Schwartz, veranstaltet wurden.

Die Arkoniden glauben an verschiedene Gottheiten, die alle in dem sogenannten Hügel der Götter verehrt werden. Es ist normalerweise unter den Priestern Konsens, dass sie in der Politik des Imperiums neutral bleiben. Doch inzwischen gibt es zwei verschiedene Strömungen, die für und gegen die Einhaltung dieser Geisteshaltung sind.

Perry Rhodan und seine Freunde fliehen aus dem Kristallpalast. Dabei werden sie von dem Arkoniden Onat unterstützt. Schnell stoßen sie auf weitere Helfer, Anhänger der arkonidischen Gottheit Anetis. Diese bringen sie in ein sicheres Haus. Doch Onat wirkt kränklich und als er mit Medizin versorgt wird, enthüllt er ein ungeheures Geheimnis über das Epetran-Archiv.

Vorab: Es ist dem Redakteur schwer gefallen, die Zusammenfassung so zu schreiben, dass sie möglichst spoilerfrei blieb. Denn es gibt viele Ereignisse von Bedeutung, die vor allem in der zweiten Hälfte stattfinden. Und sowohl die große Enthüllung, als auch das Ende sind vielversprechend, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise.

Doch zunächst zu den titelgebenden "Sternengöttern". In der Erstauflage hat man nie viel über die "She'Huhan" erfahren. Sie wurden immer als Gesamtheit angerufen, einzelne Namen und Attribute gab es wenn, nur in der "Traversan"-Miniserie. Und diese wurden, nach dem Wissenstand des Redakteurs, nie wieder aufgegriffen.

Umso erfreulicher ist es, dass "Perry Rhodan Neo" sich in dieser Hinsicht von seinem "Vorbild" abgrenzt. Denn nicht nur erhalten hier die Götter Gestalt, man erhält auch einen Blick hinter die Kulissen. Und das nutzt Dennis Mathiak weidlich aus!

Er schildert wie eine gewisse Kluft innerhalb der Priester entsteht. Auf der einen Seite diejenigen, die der Politik des Sternenimperiums neutral gegenüber stehen. Ja nicht einmischen, ja nichts kommentieren, wie es seit Jahrtausenden Usus ist. Parallelen zu realen Organisationen können dabei natürlich rein zufällig sein.

Doch es existiert auch eine andere Seite, die mit dieser Politik brechen will. Die Position gegen das Imperium beziehen wollen. Und das schöne ist, dass Dennis Mathiak beide Seiten vortrefflich darzustellen weiß. Er legt die Argumente der beiden so dar, dass man als Leser nachvollziehen kann, was die jeweiligen Vertreter zu ihrem Ansatz motiviert.

Natürlich gibt es auch noch Perry Rhodan. Und auch hier liefert der Autor sehr gute Arbeit ab. Er lässt den Leser mitfiebern, ob es der Gruppe um den Titelhelden gelingt, doch noch zu entkommen. Und ständig passieren neue Ereignisse, die verhindern, dass man sich beruhigt den Schweiß von der Stirn wischen kann.

Doch dann gibt es diese Enthüllung! Sie stellt alles, was man von dem Epetran-Archiv bislang wusste, auf den Kopf. Und lässt Perry Rhodan wie einen Dummkopf dastehen, der von Crest an der Nase herumgeführt wurde. Die Konsequenzen aus dieser Entdeckung sind weitreichend. Und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Verantwortlichen, Frank Borsch und die Autoren, den enthüllten Aufbau des Archivs nicht konsequent zu Ende gedacht haben.

Immerhin: Der Roman endet mit einem wahren Cliffhanger, bei dem man als Leser einer bekannten Figur wiederbegegnet. Da wird es sicherlich noch einen Rückblick geben, damit man weiß, woher der Charakter so plötzlich aufgetaucht ist.

Für Dennis Mathiaks Debütroman ergibt sich damit unterm Strich eine durchaus solide Geschichte, wenn auch mit einem gewaltigen Manko. Deshalb "Reinschauen".



Fazit:

Mit "Sternengötter" schreibt Dennis Mathiak ein gelungenes "Perry Rhodan Neo"-Debüt geschrieben. Seine Darstellung der arkonidischen Religion, beziehungsweise der Vertreter der Götter mit ihren unterschiedlichen Ansichten, ist dabei besonders gelungen. Aber auch Perry Rhodans Erlebnisse können überzeugen, da sie spannend geschrieben sind. Doch dann ist da diese große Enthüllung, die den Titelhelden nicht in einem guten Licht dastehen lässt. Er wirkt auf einmal wie ein Dummkopf, der sich an der Nase herumführen ließ.



Perry Rhodan Neo 63: Sternengötter - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Dennis Mathiak
Perry Rhodan Neo 63: Sternengötter
Erscheinungsjahr: 14. Februar 2014



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 2,99

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Gelungene Darstellung der arkonidischen Religion und ihren Vertrern
  • Flucht von Perry Rhodan
Negativ aufgefallen
  • Enthüllung wirkt nicht logisch durchdacht
Die Bewertung unserer Leser für dieses Book
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Rezension vom: 18.02.2014
Kategorie: Science Fiction
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