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The Elder Scrolls: Die Höllenstadt

Story:

Vier Jahrzehnte nach der Oblivion-Krise wird Tamriel erneut von einer tödlichen Bedrohung heimgesucht: Der fliegenden Stadt Umbriel! In ihrem düsterem Schatten sterben Menschen, nur um sich dann wieder als Untote zu erheben.

Um der fliegenden Nemesis Herr zu werden, findet sich im Verborgenen eine Gruppe von wagemutigen Helfen, wie sie ungleicher nicht sein könnte: ein legendärer Prinz mit einem großen Geheimnis; ein Spion auf den Spuren einer riesigen Verschwörung; ein Magier, beseelt von dem Wunsch nach Vergeltung; und Annaïg, ein junges Mädchen in deren Händen das Schicksal Tamriels liegen könnte.



Meinung:

Über dem Meer Nahe dem Lange Schwarzmarsch taucht eine riesige unbekannte fliegende Stadt auf, die sich auf einer fliegenden Insel befindet. Jene nähert sich rasch der Stadt Kleinmottien und zerstört alles auf ihrem Weg, denn sie sammelt Seelen von allem Lebenden. Das Mädchen Annaïg, welches stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist und ihr Freund Mere-Glim, ein Argonier (Echsenmensch), werden Zeuge dessen und werden auf die Insel gezogen. Schnell wissen sie, dass dies eine Katastrophe darstellt, die es aufzuhalten gilt. Doch sie sind nicht die einzigen, die in dieses rätselhafte Ereignis verstrickt sind. Auch der Prinz des Nachbarlandes Cyrodiil, Attrebus, ein schweigsamer Dunmer, Sul, und ein Spion finden sich alsbald im Chaos verstrickt, welches durch das Auftauchen der Stadt heraufbeschworen wurde.

Ein Roman dessen Handlung in der Welt der Elder Scrolls Spielereihe stattfindet, genauer gesagt zwischen Oblivion (Teil IV, 2007) und Skyrim (Teil V, 2011). Der Anfang der Geschichte ist ein wenig holprig. Man wird in die fremde Welt förmlich hinein geworfen. Ohne viele Erklärungen wird das Erscheinen der Stadt beschrieben. Kurz darauf beginnt die Geschichte direkt mit dem ersten Auftritt von einigen Hauptcharakteren. Ein wenig vermisst man eine Karte von den Ländern und Örtlichkeiten, noch mehr jedoch eine knappe Beschreibung der Rassen. Kenner der Spielereihe werden damit weniger Probleme haben, jedenfalls wenn sie den größten Teil der Spiele gespielt haben, und die Karte von Tamriel, dem Kontinent auf dem die Serie spielt, einprägsam im Gedächtnis haben. Für alle anderen wird dies wohl bereits das erste Hindernis sein.

Geschichtlich wird etwas aufgegriffen, dass einem bereits einmal in einem der Spiele begegnet ist - Umbriel, oder Umbra genauer gesagt. Jemand der sich gut in Morrowind auskennt wird nun einen Ork in einem recht abgeschiedenen Gebiet im Kopf haben, der einem für ein Duell um sein Leben ein Schwert erlässt, welches den Namen Umbra trägt. Dieses trägt nicht nur einen ähnlichen Namen, sondern hat auch tatsächlich mit der Geschichte zu tun. Wer dies nicht kennt, verpasst jedoch wenig. Denn der Ork spielt im Buch keinerlei Rolle. Viel mehr wird jedoch das Thema Morrowind aufgegriffen. In Skyrim hörte der aufmerksame Leser nur, dass der rote Berg explodierte und das die Bewohner der Insel flohen - nun erfährt man noch mehr warum, und vor allem das mehr dahintersteckt, als ein Vulkanausbruch. Wie bereits im Spiel Oblivion wird man auch im Buch alsbald in die Reiche der Daedra geführt und liest einige bekannte Namen. So wird unter anderem Azura genannt, wie auch Molag Bal, Hircine, Clavicus Vile (alles Daedra-Fürsten). Leider werden auch diese nicht weiter erläutert. Für einen Kenner der Spielereihe mag auch dies nicht wirklich ein Hindernis sein, doch ist dies für alle anderen ein weiterer Stolperdraht.

Noch etwas ärgerlicher sind allerdings die vielen Tippfehler, so unter anderem einmal Flasche mit 2 sch, oder aber "Dvoanreitenden" anstatt "Davonreitenden". Diese ziehen sich leider durch das gesamte Buch und lassen einen manchmal auch an nicht ganz passenden Stellen lachen: Bei "Dr Prinz", fehlte ein e. Außerdem gab es ein paar nicht sehr schön formatierte Sätze. So darunter auch zwei bei denen keine Leerzeichen verwendet wurden. Die Tippfehler und die Formatierung ist wohl der Übersetzung geschuldet, stören jedoch den Lesefluss erheblich.

Diese Fehler beiseite, sind die Hauptcharaktere wirklich gut in Szene gesetzt. Schnell fiebert man mit Mere-Glim und Annaïg mit, in der Hoffnung, dass sie die Stadt wieder in einem Stück verlassen. Auch Sul und der Prinz sind ein sehr unterhaltsames Duo, was wohl vor allem daran liegt, dass Ersterer überhaupt gar nicht gern mit seinem Begleiter unterwegs ist. Hinter jedem steckt eine eigene Geschichte, eine eigene Ansicht von den Geschehnissen der Welt. Es ist eine Reise durch ein fremdes Reich, gespickt mit Tücken und Verrat, dem sich nicht nur Annaïg und Mere-Glim auf der fliegenden Stadt gegenüber stehen. Am Ende des Buches wird man jedoch ein wenig herausgeworfen aus dem Geschehen. So abrupt wie es anfing hört es auch auf.

Der Schreiber, Gregory Keyes (kurz Greg Keyes) ist ein US-amerikanischer Fantasy- und Science-Fiction-Autor. Bereits seit 1996 erscheinen Bücher von ihm, wobei "Die Höllenstadt" (2009) eines seiner neueren Werke ist. Das Werk lag ebenfalls in der deutschen Premiumedition des Spieles Skyrim bei. Fortgesetzt wird die Geschichte von der Höllenstadt in "Der Seelenlord", welches ebenfalls bereits auf Deutsch erschienen ist. Übersetzt wurde das Werk von Andreas Kasprzak, erschienen beim Panini Verlag 2010.



Fazit:

Das Werk füllt ein Stück der Geschichte zwischen den beiden neueren Spielen von der Elder Scrolls-Reihe. Leider ist das Buch durch die Übersetzungsfehler und fehlenden Erklärungen jedoch auch nur für die Fans der Reihe geeignet, da alle anderen Leser wohl die eine oder andere Schwierigkeit haben werden. Alle die jedoch bereits in den Spielen die Bücher durchstöbert haben, um die Lücken in der Zeit der Handlung zwischen den Spielen zu füllen werden sicher ihre Freude an diesem Werk haben.



The Elder Scrolls: Die Höllenstadt - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Greg Keyes
The Elder Scrolls: Die Höllenstadt
The Infernal City

Übersetzer: Andreas Kasprzak
Erscheinungsjahr: 24. August 2012



Autor der Besprechung:
Sarah Fechler

Verlag:
Panini Books

Preis:
€ 12,95

ISBN:
978-3-8332-2131-6

315 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Füllt die Lücke zwischen Oblivion und Skyrim
Negativ aufgefallen
  • Viele Übersetzungsfehler
  • Für Neueinsteiger nicht verständlich
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Rezension vom: 11.01.2013
Kategorie: Rezensionen
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