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Perry Rhodan Neo 21: Der Weltenspalter

Story:

Auf ihrer Suche nach der Unsterblichkeit geraten Crest, Tatjana und Trker-Hon auf eine merkwürdige Welt. Deren Bewohner, die von Insekten abstammen, bauen an einer kosmischen Vernichtungswaffe, mit der ihre Auftraggeber einen Krieg gewinnen wollen. Dafür sind sie bereit, alles zu opfern. Sogar das Leben einer weiteren Außerirdischen Rasse, die von ihnen Ilts genannt wird.



Meinung:

Und wieder feiert ein neuer "Perry Rhodan Neo"-Autor sein Debüt. Dieses Mal handelt es sich um Alexander Huiskes. Der 1968 geborene und als Gymnasial-Lehrer arbeitende Schriftsteller hat allerdings bereits schon früher einige Romane für das Perryversum geschrieben. So stammt unter anderem das "Perry Rhodan Extra #12" von ihm.

Seine Geschichte umfasst zwei Handlungsebenen. Auf der einen geraten Crest, Tatjana und Trker-Hon auf ihrer Transmitter-Odyssee in ihre nächste Station. Sie kommen auf einer fremden Welt heraus, die dieses Mal nicht Teil des Wega-Systems ist! Die Welt wird anscheinend von den insektoiden Orghs bewohnt. Ihnen gegenüber geben sich die drei Reisenden als arkonidische Inspekteure aus, die den Fortschritt der Arbeit überprüfen sollen. Schnell stellt sich heraus, dass die Orghs an einer gigantischen Waffe arbeiten, die sich Weltenspalter nennt. Eigentlich läuft alles nach Plan, doch andauernd stören Tiere die Arbeit. Die Insektoiden nennen sie Ilts, und experimentieren mit ihnen.

Derweil wird auf der Erde versucht herauszufinden, wieso Eric Manoli, Gucky, Sid Gonzales und der Ara-Arzt Cyr Aescunnar ohnmächtig zusammengebrochen sind. Die einzige Antwort darauf können nur die Fantans liefern. Doch diese sollen gemäß dem abgeschlossenen Friedensvertrag schon längst weitergezogen sein. Jedoch hegt man den Verdacht, dass nicht alle Einheiten dies taten. Und so spielt Julian Tifflor den Lockvogel, um einige dieser Außerirdischen anzulocken.

An dieser Stelle muss einmal ausdrücklich das Cover dieser Ausgabe gelobt werden. Bereits die letzten Titelbilder überzeugten, doch in diesem Fall übertreffen sich Dirk Schulz und Horst Gotta selbst. Es ist ein wahrer Hingucker und eine wohltuende Abwechslung, vor allem wenn man an die ständigen Raumschiffe aus der ersten Staffel denkt.

Auch die Geschichte überzeugt. Hatten die vorherigen Ausgaben noch einen gehörigen Hänger, ist die Arbeit von Alexander Huiskes ein echtes Highlight. Sie ist eine wohltuende Abwechslung, auch wenn er natürlich nach denselben Vorgaben schreibt, wie auch seine Kollegen.

Seine Schilderung der Erlebnisse von Crest, Tatjana und Trker-Hon überzeugt vor allem in den letzten zwei Dritteln des Romans. Er liefert eine überzeugende und interessante Darstellung der Welt, auf der das Trio gelandet ist. Und jeder trägt dabei deutlich zum Geschehen bei. Keiner geht unter oder wird zu einer bloßen Randfigur.

Die Enthüllung, dass das Trio auf Tramp gelandet ist, hat etwas. Die Neuinterpretation der Ilts, als unterdrückte Lebensformen, die kurz davor sind eine Rebellion zu starten, dürfte sicherlich nicht nach jedermanns Geschmack sein. Vor allem Altleser, die sich noch an die Darstellung aus der Erstauflage erinner, dürfte daran zu knabbern haben. Doch ist es gut, dass Perry Rhodan Neo eigene Wege geht. Und dazu gehört auch diese vollkommen andere Darstellung.

Der Plot auf der Erde, das Schicksal der Kranken, dient in diesem Fall nur als Vorbereitung für die Ereignisse der nächsten Ausgabe. Wir erinnern uns: Auch Reginald Bull und Sue waren Teil der Gruppe, die von den Fantan gefangen gehalten wurden und fliehen konnten. Beide zeigten dieselben Symptome wie die anderen. Nur, dass sie von der Enthüllung über die Gründe ihres Zustandes nichts mitkriegen, da sie in einer anderen Zeit sind.

Und so ist diese Handlungsebene eher uninteressant. Das einzige, was auffällt ist, das Julian Tifflor erneut im Brennpunkt des Geschehens steht. Hier orientiert man sich anscheinend erneut an der Erstauflage und macht ihm zum kosmischen Lockvogel.

Insgesamt braucht dieser Roman etwas, um Fahrt aufzunehmen. Das erste Drittel muss man sozusagen aussetzen, ehe man in der Handlung tief genug drinnen ist. Doch dann lässt einen das Buch so schnell nicht mehr los.

Die Schwächephase ist also beendet! "Der Weltenspalter" ist zwar kein hervorragender Roman, aber immer noch ein guter. Deshalb also "Reinschauen".



Fazit:

"Der Weltenspalter" ist das "Perry Rhodan Neo"-Debüt von Alexander Huiskes. Der Autor schreibt eine interessante Story, in der vor allem die Handlungsebene von Crest, Tatjana und Trker-Hon überzeugen kann. Auch die Neuinterpretation der Illts ist interessant. Das trifft allerdings nicht auf den Erd-Plot zu. Den dort geschilderten Ereignissen merkt man an, dass sie nur Vorbereitung auf die Ereignisse der nächsten Ausgabe sind. Ebenso benötigt der Roman Zeit, ehe er endlich Fahrt aufnimmt.



Perry Rhodan Neo 21: Der Weltenspalter - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Alexander Huiskes
Perry Rhodan Neo 21: Der Weltenspalter
Erscheinungsjahr: 6. Juli 2012



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 3,90

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Sehr gutes Cover
  • Handlungsebene von Crest, Tatjana und Trker-Hon
  • Neuinterpretation der Ilts
Negativ aufgefallen
  • Das erste Drittel liest sich langsam
  • Erdhandlungsebene uninteressant
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Rezension vom: 10.07.2012
Kategorie: Rezensionen
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