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Perry Rhodan: Andromeda 03: Der schwerelose Zug

Story:

Takegath, der Anführer der Gy Enäi - so der Name der leitenden Truppe der Invasoren - stellt mit Hilfe von terranischen Geiseln Perry Rhodan eine Falle. Dieser kann gerade so eben entkommen und macht sich auf die Suche nach Verbündeten. Da erhält er Hinweise, die ihn in den Sektor Jessytop führen. Dort begegnet er neben einer interessanten außerirdischen Rasse auch einem alten Bekannten. Ist dies der Wendepunkt im Kampf um die Andromeda-Galaxie?



Meinung:

Leo Lukas ist das vielleicht ungewöhnlichste Mitglied des Perry-Rhodan-Autorenteams. Der Österreicher ist nämlich nicht nur Autor, sondern hauptberuflich als Kabarettist tätig. Als solcher konnte er bereits diverse Preise gewinnen. Seine Arbeit wirkt sich auch auf seine Schreibweise aus, die durch einen kräftigen Humor und vielen Anspielungen gekennzeichnet ist.

Dies ist auch in diesem Roman der Fall, wobei er auch gleichzeitig stellenweise äußerst brutal wirkt. Als Leser erhält man zum ersten Mal einen genaueren Einblick über die Invasoren. Besonders die Gy Enäi - jene Truppe, die von Takegath angeführt wird - werden dabei näher charakterisiert.

Jener hat nach dem Überfall auf den Planeten Chemtenz einige Geiseln genommen. Nach einem brutalen Selektionsverfahren sind nur noch zwei von diesen am Leben: der Geheimagent Aldus Chamberlain und der Funker Lui Dallapozza. Beide werden genauso wie die anderen Gy Enäi zu Cyborgs umgewandelt. Dabei ist das Ziel von Takegath sie dazu zu benutzen, um Perry Rhodan eine Falle zu stellen.

Dieser fällt auch auf sie herein und kann nur dank der Hilfe der Besatzung der JOURNEE entkommen. Dabei kann er Lui Dallapozza, wenngleich nur als wundersamer Weise immer noch lebendigen Torso, mitnehmen. Von ihm erfährt er mehr über die Invasoren und die Existenz eines Sektors der Galaxie, der von den Aggressoren so nicht wahrgenommen werden kann. Und so macht sich der Unsterbliche auf den Weg in jenes Gebiet. Dort angekommen trifft er auf einen alten Bekannten, der sich für den Hilferuf verantwortlich zeigt. Gemeinsam wird ein Plan geschmiedet, mit dem man mehr über Angreifer erfahren kann.

Von Anfang wird klar, dass der Roman sich bezüglich der Darstellung von Gewalt nicht zurückhält. Die Kapitel, in denen geschildert wird, wie Aldus Chamberlain und Lui Dallapozza "überleben", stechen da besonders hervor. Hier wird besonders klar, dass dieses Buch nicht für jedermann geeignet ist. Stellenweise hat man sogar den Eindruck, als ob der Autor es übertreibt.

Dabei gelingt es Leo Lukas problemlos die Balance zwischen diesen doch etwas heftigen Szenen und seinem Humor zu halten. Besonders die Ereignisse im Sektor Jessytopp sind zum Brüllen komisch. Dies liegt vor allem an der außerirdischen Spezies, die dort beheimatet ist. Es sind Gestaltwandler, Atto genannt. In ihrer Standard-Gestalt ähneln sie aufrecht gehenden, 1.70m großen Kaninchen, was schon allein für sich genommen ein Grund zum Schmunzeln ist. Aber auch die Tatsache, dass sie in Sachen Sexualität eher unbefangen agieren, und dabei gerne die Gestalt von anderen annehmen, sorgt für einige sehr komische Szenen.

Als Leser erhält man außerdem einige interessante Enthüllungen darüber, wer die Feinde sind und welche geheimnisvolle Macht Perry Rhodan zu Hilfe gerufen hat. Letzteres dürfte für Leser Roman-Hefte überraschend sein. Denn in diesem Fall greift der Taschenbuch-Zyklus ausnahmsweise nicht auf Ereignisse zurück, die schon längst einige Jahre auf dem Buckel haben. Vielmehr wird hier etwas aufgegriffen, was erst vor kurzem in der Serie passiert ist.

Und so ist Leo Lukas ein gelungener Roman gelungen, der allerdings stellenweise doch ein wenig zu brutal geworden ist. Man kann das Buch nicht mehr über den regulären Buchhandel kaufen und sollte daher sich im Antiquariat oder dem Second Hand-Handel umgucken.



Fazit:

Mit "Der schwerelose Zug" liefert Leo Lukas einen Roman in einem, für den Autor, so typischen Stil ab. Humor und Ernst werden gleichberechtigt dargestellt in einem Balance-Akt, der wunderbarerweise gelingt. Nur hätte der Autor an einigen Stellen den Gewalt-Faktor etwas zurückfahren können. In dieser Hinsicht übertreibt er es etwas. Dennoch ist dies ein gelungenes Buch.



Perry Rhodan: Andromeda 03: Der schwerelose Zug - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Leo Lukas
Perry Rhodan: Andromeda 03: Der schwerelose Zug
Erscheinungsjahr: 1. Januar 2003



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Heyne Verlag

Preis:
€ 6,95

ISBN:
3-453-86484-0

290 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Gelungene Balance zwischen Humor und Ernst
Negativ aufgefallen
  • Stellenweise zu brutal
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Rezension vom: 10.03.2011
Kategorie: Science Fiction
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