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Primeval 02: Die Insel jenseits der Zeit

Story:

In der Nähe einer irischen Insel tauchen Urzeitkreaturen auf. Natürlich ruft dies Nick Cutter mit seinem Team auf den Plan. Doch dieses Mal müssen sie im Geheimen agieren, da ihr Zielort Gegenstand eines Streits zwischen Irland und Frankreich ist. Allerdings sind all diese Bedenken gegenstandslos, als die Gruppe auf dem Eiland strandet und die fremden Wesen sie einem nach dem anderen zu dezimieren beginnen. Ihr einziger Ausweg: Die Flucht durch eine Anomalie.



Meinung:

"Die Insel jenseits der Zeit" spielt nahe dem Ende der zweiten Staffel. Die Figur Stephen Hart hat ein offenes Verhältnis mit der Exfrau von Nick Cutter, Helen, die allerdings nicht dafür bekannt ist, Gutes im Schilde zu führen. Gleichzeitig konzentriert sich der Roman ein wenig auf die einst innige Freundschaft zwischen den beiden Männern, was angesichts des Endes von Season 2 durchaus Bedeutung hat.

Das Buch wird von Paul Kearny geschrieben. Der Nord-Ire ist vor allem für seine Fantasy-Arbeit bekannt, wie beispielsweise "Die Königreiche Gottes"-Roman-Serie, die von 1997 bis 2004 innerhalb des Bastei Lübbe-Verlags veröffentlicht wurden. Mit seinem "Primeval"-Buch hat er seine bislang einzige Geschichte zu einem fremden Franchise geschrieben.

Nahe einer Insel im Meer tauchen mehrere verschiedene Anomalien auf, aus denen fremde Kreaturen aufkreuzen, die die Gegend unsicher machen. Gemeinsam mit einer Truppe handselektierter Elitesoldaten machen sich Cutter und sein Team auf, die Wesen zurück in ihre eigene Zeit zu bringen. Dabei sollen sie vorsichtig agieren, um keinen internationalen Zwischenfall zu verursachen. Denn ihr Ziel ist Gegenstand eines Streits zwischen Irland und Frankreich. Doch dann stranden sie auf dem Eiland und dürfen feststellen, dass sich auch dort viele dieser Risse in Raum und Zeit geöffnet haben. Und aus einem dieser sind Kreaturen gekommen, die absolut tödlich sind.

Gleichzeitig fliegt jedoch auch die Geheimhaltung auf, so dass Lester, der Leiter des ARCs, des Anomly Research Centers, Jennifer Lewis losschickt, um die Sache zu bereinigen. Allerdings läuft auch diese Angelegenheit nicht ganz so wie ursprünglich geplant.

Genauso wie der Autor des Vorgänger-Romans hat auch Paul Kearny ein gutes Ohr für die Charaktere der Serie entwickelt. Dies merkt man besonders bei der angespannten Beziehung zwischen Nick Cutter und Stephen Hart. Einst dicke Freunde, ist diese gute Beziehung auf Grund des Verhältnisses von letzterem mit Helen Cutter arg strapaziert. Denn Nick weiß, dass seine Frau nichts Gutes vorhat, steckt sie doch wahrscheinlich hinter dem Verschwinden von Claudia Brown. Behutsam arbeitet der Autor daran, dass beide wieder gut miteinander können. Sicherlich ein Auslöser dafür ist, als Stephen schwer verletzt wird und die richtige medizinische Behandlung wohl nicht mehr rechtzeitig erfolgen wird.

Doch auch die Nebenfiguren, allen voran Captain Willoby, werden sehr gut dargestellt. Hier hat man es nicht mit Super-Soldaten zu tun, sondern mit menschlichen Kriegern, die am Ende auch gegen Mutter Natur nichts ausrichten können. Diese Charaktere sind einem schnell ans Herz gewachsen.

Der Humor kommt dieses Mal vergleichsweise kurz. Natürlich ist vor allem wieder Connor dafür zuständig. Doch wenn ab der zweiten Hälfte des Romans die Handlung immer düsterer und pessimistischer wird, verschwindet auch seine Funktion als Garant für Slapstik-Aktionen.

Generell muss man, genauso wie beim Vorgänger, auch hier bemängeln, dass der Roman stellenweise zu brutal und blutig ist. Wenn detailliert beschrieben wird, wie mit einer Nadel Blut aus Stephen Harts von einer gebrochenen Rippe punktierter Lunge entnommen wird, ist dies alles andere als schön. Auch die Angriffe der Dinosaurier sowie der sich daraus ergebenden Konsequenzen sind im Vergleich zur TV-Serie zu heftig.

Dennoch hat man es hier erneut mit einem guten Buch zu tun, das nicht für Fans der TV-Serie geeignet ist.



Fazit:

Paul Kearnys "Primeval: Die Insel jenseits der Zeit" setzt die Tradition der Buch-Serie weiterhin fort. Die Figuren werden allesamt hervorragend dargestellt und Nebencharaktere wie Captain Willoby wachsen einem schnell ans Herz. Nur leider ist der Roman erneut im Vergleich zur Fernsehserie zu brutal und zu blutig. Etwas weniger hätte dem Band sicherlich nicht geschadet.



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Paul Kearney
Primeval 02: Die Insel jenseits der Zeit
Primeval - The Lost Island

Übersetzer: Anika Klüver
Erscheinungsjahr: Oktober 2009



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-941248-12-0

384 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Alle Figuren werden gut dargestellt
Negativ aufgefallen
  • Erneut, wieder zu brutal und blutig
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Rezension vom: 10.02.2011
Kategorie: Science Fiction
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