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Die Rätsel von Karenta 3: Tempelhyänen

Story:
Eigentlich ist Garrett gerade nicht scharf auf Arbeit. In letzter Zeit hat er genug verdient, um Aufträge entweder an Kollegen weiterzuvermitteln oder gleich ganz abzulehnen. Selbst eine aufregende Blondine kann ihn nicht aus der Reserver locken.

Bessere Chancen haben da eine Bande Halbstarker, die versuchen ihn umzubringen. Aber warum verlässt die Gang ihr Revier, um in einem ganz anderen Stadtteil einem Schnüffler, der gerade noch nicht mal schnüffelt, das Licht auszublasen? Als ein befreundeter Kollege dann tot in der Wohnung der erwähnten Blondine aufgefunden wird, beginnt Garrett die Geschichte persönlich zu nehmen. Aber ist sein Feind diesmal etwa noch weniger von dieser Welt als sonst?

Meinung:

Im dritten Band seiner "Karenta"-Abenteuer wandelt Glen Cook sein Erfolgsrezept etwas ab: Diesmal schliddert Garrett nicht während der Ermittlungen zu einem Fall in eine Sache hinein, die ihn ohne weiteres den Kopf kosten kann. Diesmal kommt der Fall sozusagen zu ihm, ohne dass er zu Beginn weiß, worum es eigentlich geht. Den Kopf kosten kann die Angelegenheit ihn natürlich trotzdem. Auch bei der holden Weiblichkeit gibt es Variationen: Die "Schöne des Romans" kann unseren Helden nicht wirklich bezirzen, dafür taucht neben seiner Dauerflamme Tinnie Tate ein weiteres Mädchen auf, die das Potential zu mehr als einem Auftritt hat.

Ansonsten bleibt der Autor jedoch dem Gewohnten treut. Der Schnüffler verbeißt sich in eine Geschichte und ermittelt so lange, bis er mächtige Feinde gegen sich aufbringt. Diesmal könnte sogar die (nicht unbedingt erwünschte) Unterstützung durch Kain Kontamin, den Oberboss der Unterwelt von TunFaire, sich als nicht genug erweisen, um mit den Widersachern fertigzuwerden.

Gewalt und Brutalität gibt es, wie aus den bisherigen Bänden gewohnt, ebenfalls reichlich. Um einen kleinen Anhaltspunkt zur Einschätzung zu geben. Die Handlanger der "Bösen" halten sich für ersetzbar und geben entsprechend wenig auf ihr eigenes Leben, was ihre Herren ohne Zögern ausnutzen. Entsprechend viele Leichen fallen in der Geschichte ab. Auch die Moral hat sich nicht geändert. Mit seiner Missachtung der alten Regel, "Nur tote Feinde sind gute Feinde", ruft der Protagonist auch bei seinen Freunden und Verbündeten Stirnrunzeln bis blankes Entsetzen hervor. Und die Vergangenheit des bereits erwähnten "neuen Mädchens" in Garretts Leben könnte so manchem Leser schwer im Magen liegen. Hier gilt also wie bei der gesamten Reihe, nichts für Kinder.

Hinreichend erwachsene Leser, die sich für hard boiled-Abenteuer in einem Fantasy-Universum begeisterten können, bekommen dazu noch eine reichliche Portion Humor. Hohe Literatur sollte in Karenta niemand erwarten, aber für ein paar Stunden Spannung und Amüsement sind die Romane eine gute Anlaufstelle.

Die Reihe ist derzeit nur im Gebrauchtmarkt zu erhalten, wo man aber mit etwas Glück und Suchen durchaus ein Schnäppchen machen kann. Das schon traditionelle Metall im englischen Originaltitel, "Cold Copper Tears", ist diesmal Kupfer. 



Fazit:
More of the same: Auch im dritten Band der Serie folgt der Autor bekannten Rezepten mit nur geringen Variationen. Fans haben ihre Freude an weiteren Abenteuern mit Garrett und Co., wer die ersten Bände nicht möchte, wird auch hier nicht vom Gegenteil überzeugt werden.

Die Rätsel von Karenta 3: Tempelhyänen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Glen Cook
Die Rätsel von Karenta 3: Tempelhyänen
Cold Copper Tears

Übersetzer: Wolfgang Thon
Erscheinungsjahr: 1996



Autor der Besprechung:
Henning Kockerbeck

Verlag:
Goldmann Verlag

ISBN:
3-442-24680-6

315 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Ein weiterer typischer Karenta-Roman, im Positiven...
Negativ aufgefallen
  • ... wie im Negativen
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Rezension vom: 08.09.2010
Kategorie: Fantasy
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