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Perry Rhodan - Die Tefroder 2: Segler im Sternenwind

Story:

Man schreibt das Jahr 1458 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Unter den neuen Sternenreichen, die sich in der Milchstraße nach dem Abzug der Terminalen Kolonne TRAITOR gebildet haben, sticht die Transgalaktische Allianz von Gorrogan hervor. Die Allianz hat ein neues, revolutionäres Konzept für den Überlichtflug entwickelt: den Vortex. Perry Rhodan nimmt die Einladung an, beim ersten Flug des Vortex-Raumers an Bord zu sein.

Das neue System erweckt die Aufmerksamkeit einer bislang unbekannten Macht. Die Gui Col, Raumpiraten der Galaxis Sternenquell, entführen das Vortex-Raumschiff. Ihre wahren Motive liegen im Dunkeln - aber Rhodan ahnt, dass mehr im Spiel ist als die Begehrlichkeiten einer fremden Kultur nach dem neuen Antrieb.

Wenn Rhodan sich und seine Begleiter aus der Gewalt der Gui Col befreien und Hintergründe ihres Angriffes aufdecken will, braucht er Hilfe. Diese Hilfe versprechen ihm die Erleuchteten Kauffahrer - der andere Machtfaktor im Sternenquell. Auch ihre Antriebsgründe liegen im Verborgenen. Aber sie sind die Feinde der Gui Col, und das muss Rhodan für den Augenblick genügen. Also schließt er sich den Kauffahrern an und ihrem "Konvoi der Erleuchteten"…



Meinung:

Michael Marcus Thurner ist Österreicher und seit 2005 Stammautor der Perry-Rhodan-Serie. Der gebürtige Wiener ist seit 2002 hauptberuflicher Schriftsteller und hat seit seinem Debüt-Jahr bereits viele Romane für Heftserien wie beispielsweise "Bad Earth" oder "Maddrax" geschrieben.

Sein Roman "Segler im Sternenwind" ist in drei Teile aufgeteilt. Im ersten schildert er, wie Perry Rhodan und seine Gefährten die Kauffahrer, die "natürlichen" Feinde der Gui Col, um Hilfe ersucht. Doch leider erweisen sich jene als nicht sehr viel besser, als ihre Gegner. Und so beschließt der Titelheld die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Mit kaum nennenswerter Unterstützung will er die FARYDOON, das Vortex-Schiff, aus den Händen der Piraten befreien. Doch durch Verrat werden er und seine Freunde gefangengenommen. Der zweite Teil erzählt davon, wie die Protagonisten medizinisch verändert in Gladiatoren-Kämpfen antreten müssen. Erst durch den Verrat eines Gui Col sowie den Opfern einiger seiner Gefährten gelingt es dem Unsterblichen zu fliehen. Und im dritten Teil folgt dieser einigen Hinweisen, die ihn auf den Planeten P'loc Dhuyn führen. Es ist eine besondere Welt, auf der sowohl Kauffahrer als auch Gui Col Tribute ausrichten, um an bestimmte Maschinen zu kommen, die sie nicht nachbauen können. Und wie es scheint, lenkt eine übergeordnete Macht die Schritte des Unsterblichen.

Im Vergleich zum Vorgänger-Buch von Christian Montillon ist "Segler im Sternenwind" eine deutliche qualitative Steigerung. Michael Marcus Thurner ruft beim Leser die unterschiedlichsten Emotionen hervor, ausgehend von dem jeweiligen Teil, den er gerade liest.

Im ersten Teil ist es die Spannung, wie der Unsterbliche vorgeht, im zweiten Ekel und Abscheu wegen den brutalen und Würde-verachtenden Kämpfen, während der dritte sehr skurril und dadurch auch komisch daher kommt.

Perry Rhodan ist dabei das verknüpfende Element. Der Unsterbliche gerät in diesem Buch wiederholt in Situationen, die für ihn allein teilweise eine vollkommen neue Erfahrung bilden. Hier zeigt sich der Vorteil, dass der Unsterbliche dieses Mal ohne einen seiner alten Freunde unterwegs ist. Denn er kann sich nicht auf die besonderen Fähigkeiten seiner Mitunsterblichen verlassen, sondern muss improvisieren und sich dabei Denn er muss improvisieren und sich alleine auf seine Intuition verlassen. Die ist es auch, die ihm während der Gladiatoren-Kämpfe zu Gute kommt.

Diese verdeutlichen einmal mehr, dass die Gui Col und ihr Anführer Cha Panguu die Bösen sind. Es wird geradezu mit dem Holzhammer verdeutlicht, was man besonders an letzterem feststellen kann. Ihn hat man als Leser noch gut aus dem ersten Roman in Erinnerung. Nur, dass er in diesem Fall nicht als Neben- sondern als Haupt-Charakter auftritt. Dies ändert an seiner Charakterisierung nichts. Noch immer wird er als Skrupel- und Moral-los dargestellt, dem der Erfolg, in jeder Hinsicht, über alles geht. Und natürlich wird auch wieder auf seine merkwürdigen Angewohnheiten eingegangen, dass er die Organe seiner toten Frau am Leben hält und mit ihr eine Art Zwiesprache hält. Dies trägt nicht gerade dazu bei, dass der Pirat sich aus der Menge an Gegenspielern, die bislang im Perry-Rhodan-Universum aufgetaucht sind, irgendwie hervorhebt. Er ist bestenfalls Durchschnitt.

Der Cast der Romanreihe wird im Laufe des Buches weiterhin kräftig zusammen gestutzt. Viele interessante Figuren, wie beispielsweise Haneul Bitna, werden für immer aus der Handlung gestrichen. Zwar ist es angesichts der bereits vorhanden großen Menge an handlungstragenden Personen im Perry-Rhodan-Universum verständlich, dass man auf die eine oder andere Figur dauerhaft verzichtet. Doch hat man das Gefühl, dass das Ende zu früh kommt. In diesem Fall ist es besonders deshalb bitter, weil der Geheimagent im ersten Band eine große Rolle gespielt hat, und so dem Leser besonders in Erinnerung blieb.



Fazit:

Michael Marcus Thurners "Segler im Sternenwind" ist besser als der Vorgänger-Roman von Christian Montillon. Das Buch ruft beim Lesen die verschiedensten Emotionen hervor, von Spannung über Ekel bis hin zum Humor ist alles vertreten. Dabei wird einmal mehr klar, wie gut es ist, dass Perry Rhodan ohne seine Freunde unterwegs ist, weil er so sich auf sich selbst verlassen muss. Gleichzeitig wird aber deutlich, wie durchschnittlich Cha Panguu als Gegenspieler des Unsterblichen ist. Und leider muss man im Laufe des Romans von einigen ans Herz gewachsenen Figuren Abschied nehmen.



Perry Rhodan - Die Tefroder 2: Segler im Sternenwind - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Michael Marcus Thurner
Perry Rhodan - Die Tefroder 2: Segler im Sternenwind
Erscheinungsjahr: 2. November 2009



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Heyne Verlag

Preis:
€ 8,95

ISBN:
978-3-453-52634-1

352 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Der Roman ruft die verschiedensten Emotionen hervor
  • Perry Rhodan auf sich "alleine" gestellt
Negativ aufgefallen
  • Cha Panguu bestenfalls nur der typische Durchschnitts-Gegner
  • Viele liebgewonnene Figuren werden aus dem Buch rausgeschrieben
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Rezension vom: 22.07.2010
Kategorie: Science Fiction
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