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Venus

Story:
Van Humphries, schwächlicher Sohn und zukünftiger Erbe eines Milliardärs, nimmt an einem Wettbewerb teil, den sein Vater ausgerufen hat. Es geht darum, zur Venus zu fliegen und von dieser Welt die sterblichen Überreste von seinem Bruder Alex zu holen, der mit der ersten Venus Expedition auf der Venus umgekommen ist. Doch Van ist nicht der einzige Teilnehmer. Denn da ist auch noch der geheimnisvolle Schürfer Lars Fuchs, der sich mit seinem eigenem Raumschiff ebenfalls auf dem Weg zur Venus macht. Doch bald kommt es zu einer Katastrophe und Van, der an einer Anämie leidet, ist auf Lars Fuchs angewiesen. Können die beiden Rivalen zusammenarbeiten?

Meinung:
Auf der Reise durch das Sonnensystem wendet sich Ben Bova nach dem Mars nun der Venus zu. Und dabei kreiert er wieder eine Landschaft, die absolut glaubwürdig wirkt, in jederlei Hinsicht. Was einem Vielleser auffällt, sind gewisse Parallelen zu dem berühmten Roman „Der Seewolf“. Das liegt vor allem an der Darstellung von Kapitän Lars Fuchs der gewissermaßen eine Art Wolf Larssen im All ist. Genauso wie das berühmte Vorbild beherrscht Lars Fuchs seine Crew durch eine gnadenlose Skrupellosigkeit. Mitleid scheint er nicht zu kennen, alles was er tut und macht geschieht aus einem ganz bestimmten Grund. Und genauso wie Wolf Larsen wird am Ende der Körper zum Stolperstein dieses Kapitäns. Und so ist es auch Lars Fuchs, der eigentlich den Roman beherrscht. Ganz anders als die eigentliche Hauptfigur Van Humphries.

Van ist ein Schwächling, in jederlei Hinsicht. Körperlich liegt es an seiner Anämie, die ihn einschränkt. Sobald er irgendwie versucht über sich hinauszuwachsen schlägt die Anämie später zurück und lässt ihn seine Aktionen bitter bereuen. Erst im späteren Teil wandelt er sich von einer passiven, schwachen Hauptfigur in eine aktive, starke Hauptfigur. Und leider, so muss man sagen, ist dies auch das Manko dieses Buches. Diese Wandlung geschieht zu plötzlich. Es beginnt mit einer Außenmission, an deren Ende ein veränderter Van steht. Die Anämie und die damit verbundene Schwäche werden unter den Teppich gekehrt. Sie wird nicht wieder erwähnt und bis auf ein paar Sätze über Medikamenten-Vorräte hat man an keiner Stelle den Eindruck, als ob Van am Ende noch an der Anämie leidet. Und das ist schade, weil unlogisch.

Die dritte Hauptperson ist Marguerite, die weibliche Hauptperson, in die sich Van natürlich verliebt. Sie füllt die Rolle der resoluten Ärztin gut aus, wächst jedoch an keiner Stelle über ihre Rolle hinaus. Dadurch erscheint sie ein bisschen blass. Die Story entwickelt sich spannend. Ben Bova nutzt die scheinbare Umgebung der Venus um Spannung aufzubauen. Er lässt den Leser an keiner Stelle vergessen, dass die Venus lebensfeindlich ist. Dadurch sind die Charaktere auf einem engen Raum zusammen, was natürlich zusätzliche Spannung aufbaut.

Fazit:
Venus ist nicht so stark die Mars-Romane von Ben Bova. Aber trotzdem ist der Roman immer noch einen Kauf wert. Vor allem wegen der Parallelen zwischen Lars Fuchs und Wolf Larssen. 

Venus - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Ben Bova
Venus
Venus

Übersetzer: Martin Gilbert
Erscheinungsjahr: 2002



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Heyne Verlag

Preis:
€ 8,95

ISBN:
3453196775

493 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Die Figur Lars Fuchs
Negativ aufgefallen
  • Wundersame "Heilung" von Van Humphries
  • Marguerite ist als Hauptfigur blass
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Bewertung:
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Rezension vom: 22.03.2006
Kategorie: Science Fiction
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