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Perry Rhodan PAN-THAU-RA 3: Die Quantenfestung

Story:
Perry Rhodan ist in den Händen der Loowerschen Eindenker. Sie wollen mit ihm zur PAN-THAU-RA. Denn er ist der Eine. Er soll den Bruderkrieg beenden. Reginald Bull ist immer noch auf der Suche nach Spuren von Perry. Er geht an Bord eines Spezialraumschiffes und trifft auf alte Bekannte in neuer Form.
Julian Tifflor findet auf der ehemaligen Welt der Loower eine gefangene Person und muss versuchen sie zu befreien. Gucky ist gemeinsam mit der geheimnisvollen Sirken unterwegs. Auch ihr Weg führt zur PAN-THAU-RA. Und auf der PAN-THAU-RA selber versucht der Biophore Jaumet sein Volk zu retten, das von den Loowern beinahe ausgerottet ist.

Meinung:
Ich hatte gehofft, das dieser Teil der Taschenbuch reihe genauso gut ist, wie der zweite. Aber leider wurden meine Hoffnungen enttäuscht. Die Quantenfestung erreicht nicht das Niveau von „Die Trümmersphäre“. Es ist aber genauso wenig schlecht wie „Die Lebenskrieger“, der erste Band dieses Taschenbuchzyklus. Das Buch liegt qualitativ gesehen genau dazwischen.

Das Hauptproblem bei diesem Buch liegt darin, das alle Hauptfiguren nur reagieren. Sie bleiben passiv und sind damit bloße Spielfiguren der Umstände. Es fehlt die Eigeninitiative, der Wille etwas zu bewegen.
Das geht schon bei Perry Rhodan los. Er ist die meiste Zeit ein Gefangener der Loower. Er darf sich mit Hisk-Megang unterhalten und einmal auch kurz einen Ausbruchsversuch wagen. Aber ansonsten bleibt er passiv, selbst als er auf der PAN-THAU-RA ist. Dasselbe gilt auch für Gucky. Seine Fähigkeiten werden ausgeschaltet und er ist sozusagen hilflos der geheimnisvollen Sirken ausgeliefert. Sie ist die treibende Kraft in diesem Team. Sie bestimmt wohin es geht. Und dabei hält sie sich ziemlich bedeckt. Informationen oder Hinweise darüber wer oder was sie ist, werden nicht geliefert. Für den Leser ist das unheimlich frustrierend, bleibt sie doch dadurch ziemlich blass und zweidimensional.

Am schlimmsten stößt auf, dass Julian Tifflor nur eine Nebenrolle spielt. Er darf das entscheidende Ereignis auslösen. Aber die Rolle, die er spielt, hätte genauso von einer anderen Figur gespielt werden. Tifflor wird kaum charakterisiert und bleibt erschreckend blass. Dazu kommt noch, dass er ansonsten keine Rolle in dem Roman spielt. Er taucht nur einer Handvoll von Kapiteln auf und das war’s. Eine Schande ist das eigentlich, da so eine günstige Gelegenheit vergeht, Julian Tifflor dem Leser näher zu bringen.

Nur die Storyline um den Biophore Jaumet weiß zu gefallen. Hier versucht endlich jemand, sich gegen das Schicksal zu stemmen, eigene Pläne durchzubringen, zu agieren anstatt zu reagieren! Doch letzten Endes trägt er zur Lösung des Problems nichts bei, genauso wenig wie die anderen Hauptfiguren. Die Auflösung der ganzen Situation kommt etwas aus dem Nichts. Man hätte zwar vermuten können, dass bestimmte Figuren zur Lösung gehören, aber das es am Ende dann so ausgeht wirkt doch etwas überraschend. Und doch bleibt auch hier am Ende ein fahler Beigeschmack. Die Lösung wirkt zu aufgesetzt. Zu sehr wirkt sie herbeigezerrt. Man hat den Eindruck, der Roman musste schnell zu Ende gebracht werden, und da war dies die nächstbeste Lösung die einem einfiel.

Und auch das endgültige Ende hat einen fahlen Beigeschmack. Es ist ein definitives Ende, das leider zu der momentanen Charakterisierung der Kosmokraten beiträgt, als Überwesen, die sich nicht darum scheren, ob unschuldige Wesen draufgehen, solange sie ihre Ziele erfüllen können. Auf der einen Seite ist es natürlich schön, ein solch endgültiges Ende zu sehen. Aber auf der anderen Seite erschrickt es durch seine Schonungslosigkeit.

Fazit:
Insgesamt lässt sich sagen, das „Die Quantenfestung“ ein guter Abschluss des Taschenbuchzyklusses ist, aber für sich alleine genommen doch arg zu wünschen übrig lässt. Von allen bisher erschienen Taschenbuchzyklen, die in den letzten Jahren herausgekommen sind, ist dies der schwächste. Sogar noch schwächer als „Odysee“. Schade.

Perry Rhodan PAN-THAU-RA 3: Die Quantenfestung - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Marc Hillefeld
Perry Rhodan PAN-THAU-RA 3: Die Quantenfestung
Erscheinungsjahr: 2006



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Heyne Verlag

Preis:
€ 12

ISBN:
3453532155

493 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Guter Abschluss der Reihe
  • Das Schicksal der PAN-THAU-RA wird endgültig geklärt
Negativ aufgefallen
  • Blasse Hauptfiguren
  • Hauptfiguren reagieren nur, anstatt zu agieren
  • Verschenktes Potential bei Julian Tifflor
  • Schwaches Ende
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Rezension vom: 11.03.2006
Kategorie: Science Fiction
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