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Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen

Story:

Die Koalition der vereinigten Planeten wurde zerstört. Misstrauen und Wut richten sich gegen die Paktbrecher. Vulkan, Andor und Tellar, die geschworen hatten, ihren Verbündeten zur Hilfe zu eilen, ziehen sich zurück und überlassen es den Erdlingen, die Romulaner davon abzuhalten, diese und weitere Planetensysteme zu annektieren.

Während Archer, von Selbstzweifeln und Schuldgefühlen geplagt, alles versucht um der schieren Übermacht und Kompromisslosigkeit der gesichtslosen Feinde standzuhalten, wird eine unglaubliche Gräueltat entdeckt.

Bei einem Anschlag wird Suraks Katra auf immer zerstört. Dies ist ein weiterer Rückschlag für die Vulkanier. T´Pol und Trip, der sich hinter der Maske des Vulkaniers Sodok verbirgt, werden von T´Pau gebeten, die Hintergründe der Tat zu klären und die Verantwortlichen festzusetzen. Vor allem für Trip ist dies ein Desaster. Immerhin hoffte er schon bald zur Erde zurückkehren zu können um seiner Familie endlich zu erklären, wieso er sie in dem Glauben ließ, Tod zu sein. Dabei würde diese Erklärung natürlich so formuliert werden, dass die Geheimnisse von Sektion 31 nicht davon betroffen wären.

Doch Trip ist ein Mann der Tat und fühlt sich genauso wie T´Pol verpflichtet, alles dafür zu wagen den Romulanern endlich das Handwerk zu legen. Die Gefühle, die die beiden so verschiedenen Wesen füreinander hegen, werden zurückgestellt, da ihre Pflichten oberste Priorität besitzen.

Zudem wird einigen ehemaligen Mitgliedern des Raumschiffs Enterprise endlich klar, das nicht Archer die Schuld am Ende der Kobayashi Maru trägt. Travis Mayweather, der auf ähnliche Art einen Kampf gegen die Romulaner führt und nur knapp mit dem Leben davon kommt, muss erkennen das nicht immer alles schwarz und weiß ist. So wie er gibt es noch andere Menschen die endlich einsehen das der vermeintliche Sündenbock ´Captain Archer` ein edelmütiger Held ist, der alles wagt um seine Mannschaft und die Erde vor Schaden zu bewahren.



Meinung:

Die Abschlussstory um den großen romulanischen Krieg wird, wie in den Vorgängerbänden, auf mehreren Ebenen erzählt. Da gibt es zum einen Archer und seine Mannen, die verzweifelt versuchen eine Strategie zu entwickeln um den Romulanern endlich die Stirn zu bieten. Zudem versuchen sie alles, um die wahre Identität hinter der Maske ihrer Feinde zu klären.

Die Vulkanier, die wissen, das es ihre abtrünnigen Brüder und Schwestern sind, die vor Jahrhunderten Vulkan verließen, da sie mit den Prinzipien Suraks nicht einverstanden waren, schämen sich, dies öffentlich zu machen. Vor allem T´Pau muss klug und sehr diplomatisch agieren. Obwohl sie nach außen eine kühle Präsenz darstellt, versucht auch sie alles, um den Menschen zu helfen. Dies ist allerdings nicht immer offensichtlich. Da die technischen Mittel der Vulkanier aber denen der Romulaner zu ähnlich sind, müssen die Ingenieure erst einmal eine neue Technik erschaffen, damit der Feind die eigenen Schiffe nicht mehr kontrollieren kann.

Zudem wären da noch Trip und T´Pol, die als modernes, tragisches Liebespaar so einige Zerreißproben zu bestehen haben. Vor allem für Trip ist die ganze Sache alles andere als ein Spaziergang. Immer wenn es einen Lichtblick auf eine Rückkehr in sein altes Leben gibt, tauchen neue Hindernisse auf. Diese machen es erforderlich, dass er nun auch noch für den vulkanischen Geheimdienst tätig wird. Allein T´Pol ist der Anker, der dafür sorgt, dass er nicht gänzlich verzweifelt. Doch seine Ausbildung und sein unumstößlicher Wille zu helfen um für den Frieden in seiner Welt zu sorgen, lassen ihn immer wieder Mut schöpfen, auch den widrigsten Umständen zu trotzen.

T´Pol ist sich ihrer Gefühle für Trip sicher, weiß aber immer noch nicht, wie sie sich entscheiden soll. Sie ist hin und hergerissen zwischen den ihr aufgeprägten Konditionierungen, denen sie von Kindheit auf gewohnt ist, zu gehorchen. Dazu gehört es auch, einen Lebenspartner aus dem Genpool der Vulkanier zu erwählen. Allerdings hat die kurze Zeit, in der sie ihre Tochter Elisabeth in den Armen halten konnte, sie verändert. Der Tod des kleinen Mädchens, das aus einem Gen-Experiment stammte, bei dem die Gene von T´Pol und Tucker verwendet wurden, hat eine Leere in ihr hinterlassen. Ihre Gefühle für Trip sind ihr nur allzu bewusst.

Auf der romulanischen Seite gibt es ebenfalls einige Individuen die ihre Vorteile suchen und alles versuchen um den Krieg für sich zu entscheiden. Dabei sind die Romulaner scheinbar zu sehr in ihren Gefühlen gefangen. Diese sind allerdings recht negativ. Brutale Gewalt, das Recht des Stärkeren und fiese Tricks, scheinen an der Tagesordnung zu sein, um Machtpositionen zu sichern oder neu zu besetzten. Dabei wird vor Verleumdungen, Verrat und dem ein oder anderen Giftanschlag alles an Registern gezogen, die die breite Palette der machtgierigen Usurpatoren auszeichnet. Dem einfachen Volk wird viel zugemutet.

Die Romulaner erinnern an die römischen Eroberer. Daher passt der Name, den die Menschen ihnen gegeben haben, doch recht gut. Sie selbst nennen sich Rhiannsu, Ihr Hass auf alles was ihrer Meinung nach schwach ist, ihre Zerstörungswut und die Fehde, die sie gegen die Vulkanier austragen, sowie ihr Wille alle anderen Völker zu unterjochen, erweisen sich ebenfalls als Kompromisslos.

Der Autor verbindet diese verschiedenen Erzählstränge sehr gut miteinander und greift auch scheinbar lose Fäden, wie beispielsweise Travis Mayweather Erlebnisse, auf und verwebt sie zu einer einzigartigen Story.

Michael A. Martin erzählte in den schon erschienen Bänden ab und an von seinen Beweggründen, die ihn dazu verleiteten, sich dieser komplexen Story anzunehmen. In seiner Danksagung, die am Ende des Bandes erscheint, erwähnt er noch einmal alle Mitwirkenden, die ihm dazu verhalfen die Story zu einem guten Ende zu führen.

Fans werden jedenfalls mit einer gut durchstrukturierten Geschichte belohnt, die jedoch nicht immer dem Konsens der Originalserie folgt. Immerhin ist Spock darin ja das angeblich erste Hybridwesen aus Vulkanier und Mensch. Fans von T´Pol und Comander ´Trip` Tucker dürften allerdings zufriedengestellt werden.

Der Abschlussband liefert jedenfalls viele Überraschungen. Bekannte Figuren, wie der Tellarianer Shran, werden noch einmal rekrutiert und verhelfen den Abenteuern um Archer und Co. zu einem würdigen Ende.



Fazit:

Der Abschlussband des großen Enterprise-Epos um die Schlacht mit den Romulanern wird Fans garantiert zufriedenstellen. Verschiedene Erzählebenen werden zu einem grandiosen Abenteuer verwoben, das noch lange nachhallt.



Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Michael A. Martin
Star Trek - Enterprise 6: Der Romulanische Krieg - Die dem Sturm trotzen
STAR TREK-ENTERPRISE: THE ROMULAN WAR-TO BRAVE THE STORM

Übersetzer: Bernd Perplies
Erscheinungsjahr: 1. Februar 2015



Autor der Besprechung:
Petra Weddehage

Verlag:
Cross Cult

Preis:
€ 12,80

ISBN:
978-3-86425-295-2

430 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Epochaler, zufriedenstellend erzählter Abschlussband
  • Vertraute Figuren agieren nachvollziehbar
  • Geniale Story die im Star Trek Universum garantiert neue Richtungen weisen wird
Negativ aufgefallen
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Rezension vom: 12.05.2015
Kategorie: Science Fiction
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