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Solange die Nacht uns trennt: Sternenseelen 2

Story:

Lilly ist glücklicher denn je. Ihre große Liebe Raphael hält treu zu ihr, und sie beginnt sich endlich in dem kleinen Örtchen Aurinsbach daheim zu fühlen. Dennoch bleibt da ein wunder Punkt: Raphael ist unsterblich und eine Sternenseele, und sie nur ein Mensch. Wäre das nicht schon genug Kummer, taucht auch noch eine unglaublich mächtige Sternenbestie in der Nähe der Schule auf, welche Raphael viel zu bekannt vorkommt.



Meinung:

Lilly und Raphael haben endlich eine Beziehung aufbauen können, auch wenn sich diese für immer auf die Treffen in der Nacht beschränken wird. Zudem macht der baldige Schulabschluss ihr große Gedanken. Wie wird es danach? Wie wird es zwischen ihnen sein, wenn sie älter wird? Doch Madame Favelkamp bringt sie schnell auf neue Gedanken, genauso wie die Sternenbestie, die in der Nähe der Schule gesichtet wurde, und neue Jungs an der Schule, welche der berühmten Band "Stargazer" angehören...

So beginnt das Buch mit einem Einstieg in Lillys Schulleben. Streitigkeiten mit der zickigen Callista, das große Chaos, um die berühmten Neuzugänge, eine Distanz zu ihren Freundinnen, da sie nach der Schule kaum noch erreichbar ist. Doch wirkt Lilly im Gegensatz zum Vorgänger besonders am Anfang kindlicher, wozu viele langatmig beschriebene, unreife Gedankengänge beitragen. Auch die Lehrerin Madame Favelkamp wirkt flach, man hat das Gefühl sie nicht weiter kennen zu lernen, was auch daran liegt, dass sie nach dem ersten Buchviertel keinerlei Auftritte mehr hat. Die beiden sind dabei jedoch nicht die einzigen Charaktere, bei denen etwas mehr Tiefe wünschenswert gewesen wäre...

Die Handlung wirkt vor allem in den ersten hundert Seiten chaotisch. Entwicklungen werden angefangen und durch weitere wieder unterbrochen. Dazu hat man nicht das Gefühl, dass einen der Handlungsstrang in irgendeiner Art und Weise überraschen würde. Lilly beginnt eine Ausbildung als Sternenhüterin, dann wünscht sie sich eine Sternenseele zu werden, dann stirbt sie und wird so eine (was auch schon auf der Rückseite des Buches erwähnt wird, wodurch dies keinen richtigen Spoiler darstellt).

Die neuen Charaktere, damit gemeint ist die Band "Stargazer", sind durchaus interessant, werden jedoch im Einzelnen nicht weiter herausgearbeitet. Wirklich "kennen" lernt man nur den Sänger Mikael, doch auch bei diesem hätte man sich mehr Informationen gewünscht.

Ebenfalls gibt es wieder Ausblicke aus der gegnerischen Seite, die durch eigene Kapitel von ihrer Sicht erzählt. Dabei ist diese leider nicht so authentisch und mitreißend, wie es Ansgar im ersten Teil war. Neu ist, dass die Handlung, nachdem man das erste Buchviertel hinter sich gebracht hat, teilweise auch aus der Sicht von Raphael erzählt wird.

Positiv sollte man anmerken, dass die Geschichte nach den ersten trägen Seiten deutlich an Fahrt gewinnt. Auch werden wieder einige Rätsel um die Sternenseelen gelöst, unter anderem warum sich diese gerade in Aurinsbach aufhalten, oder dass es auch bei ihnen eine Hierarchie gibt, der Folge geleistet werden muss. Das wiegt jedoch keinesfalls die mitunter sehr inhaltslosen Gespräche auf. Auch das Ende wirkt ein wenig zu offen. Man hätte aus den gegebenen Umständen mehr daraus machen können. Dabei kommt das Buch seinem Vorgänger, der einen wirklich von Anfang bis Ende gefesselt hat, nicht nahe. Außerdem wurden zu viele Informationen zu schnell gegeben, wodurch die Spannung mitunter zu leiden hatte, oder die Handlungen einfach zu vorhersehbar wurden. Dabei waren zahlreiche interessante Ideen und Charakterentwicklungen dabei, die durchaus interessant gewesen wären, wenn sie weiterverfolgt worden wären.

Autorin von "Sternenseelen 2 - Solange die Nacht uns trennt" ist Kerstin Pflieger. Für ihren Roman "Die Alchemie der Unsterblichkeit" wurde sie mit dem Deutschen Phantastik-Preis in der Kategorie "Bestes deutschsprachiges Debüt" ausgezeichnet. Sie lebt im Landkreis Heilbronn.



Fazit:

Wer den ersten Teil der "Sternenseelen"-Reihe mochte, der kann hier gern zugreifen, sollte aber wissen, dass er an seinen Vorgänger nicht heran kommt.



Solange die Nacht uns trennt: Sternenseelen 2 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Kerstin Pflieger
Solange die Nacht uns trennt: Sternenseelen 2
Erscheinungsjahr: 18. November 2013



Autor der Besprechung:
Sarah Fechler

Verlag:
Goldmann Verlag

Preis:
€ 12,99

ISBN:
978-3-442-47706-7

352 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Interessante, neue Charaktere
Negativ aufgefallen
  • Die ersten Seiten lesen sich träge
  • Handlung vorhersehbar
  • Spannung leidet unter zu schnell wiedergegebenen Informationen
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Rezension vom: 19.04.2014
Kategorie: Fantasy
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Leseprobe
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