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Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1

Story:

Haven scheint das große Los gezogen zu haben. Gemeinsam mit zwei Freunden wurde sie auserwählt, in einem der besten Hotels Chicagos ein Praktikum zu machen. Doch dann merkt sie, dass etwas in diesem Haus und mit den Vorgesetzten nicht stimmt. Nur was?



Meinung:
Jeder dürfte davon träumen, irgendwann entdeckt zu werden und so die Möglichkeit zu erhalten, von den Besten zu lernen. Genauso ergeht des Protagonisten Haven Terra. Sie ist der Hauptcharakter von Aimee Agrestis "Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1".

Es ist der Debütroman, der US-Amerikanerin. Nummer 2 ist für Dezember dieses Jahres vorangekündigt. Die Autorin ist hauptsächlich Journalistin und schreibt für diverse Magazine. Ihre Beiträge und Interviews erscheinen unter anderen im "People"-Magazin oder dem "US Weekly".

Haven Terra weiß nicht, wer ihre Eltern sind. Sie wurde mit fünf Jahren halbtot am Straßenrand aufgefunden und von einer Krankenschwester großgezogen. Seitdem arbeitet das Mädchen neben der Schule in der örtlichen Klinik und hilft, wo sie nur kann. Sie ist eine sehr gute Schülerin und so ist es auch nicht verwunderlich, als sie eines Tages ein Stipendium erhält.

Dies ist allerdings kein gewöhnliches. Vielmehr wird sie mit zwei Freunden ein Praktikum in einem der besten Hotels Chicagos machen. Haven selbst zeigt sich tief beeindruckt von der Chefin Aurelia und dem atemberaubenden Lucian. Und sie genießt das Projekt, das Hotel im Stil der 20er Jahre wiederherzustellen. Doch bald regt sich in ihr der Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Und sehr bald muss sie feststellen, dass sie mit ihren Freunden in großer Gefahr schwebt.

Wenn auf dem Cover als Lob der Name Stephenie Meyer erwähnt wird, hat man als Vielleser so seine Befürchtungen. Zwar ist diese Autorin sehr erfolgreich. Doch findet der Redakteur, dass ihre Werke dem Erfolg nicht gerecht werden, da sie die Charaktere zweidimensional und klischeebehaftet darstellt.

Bei Aimee Agresti ist diese Befürchtung ungerechtfertigt. Denn sie schafft es, ihre Protagonisten lebendig und glaubwürdig darzustellen. Und das ist alles andere als einfach, da sie viele Eigenschaften aufweisen, die sie als wandelnde Klischees identifizieren könnten.

Als Beispiel sei Dante genannt, Havens Freund. Er ist schwul, doch es bestimmt nicht seine Darstellung. Es ist ein Merkmal von vielem, welches seine Persönlichkeit definiert. Diese wohltuende normale Charakterisierung ist geradezu exemplarisch, für das, was dieses Buch so ausmacht.

Und nicht nur die Helden werden hervorragend dargestellt. Auch die Gegenseite weiß zu überzeugen. Geschickt vermeidet es Frau Agresti diese zu blass oder nur als böse darzustellen. Figuren wie beispielsweise Aurealia werden vielschichtig dargestellt. Es sind die Gegenspieler, dass wird deutlich. Doch sind sie eben nicht einfach nur böse!

Doch das Buch hat Längen. Richtig spannend wird es erst im letzten Drittel, wenn alle Handlungsfäden anfangen zusammenzulaufen. Bis dahin mangelt es der Handlung deutlich an Spannung. Zu sehr verweilt die Autorin im Alltag ihrer Figuren.

Dennoch ist dies ein gelungenes Debüt. Und deshalb auch die Bewertung "Reinschauen".



Fazit:

"Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1" ist der Name von Aimee Agrestis Debütroman. Dieser überzeugt vor allem durch die gelungene Darstellung der Figuren. Jeder Charakter wird vollkommen normal und eben nicht klischeebehaftet. Etwas, was sich nicht nur auf die Guten erstreckt, sondern ebenso auch auf die Gegenspieler. Allerdings hat das Buch deutliche Längen, so dass es am Ende nicht ganz überzeugen kann.



Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1 - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Aimee Agresti
Das Dunkel der Seele: Die Erleuchtete 1
Illuminate

Übersetzer: Sonja Hagemann
Erscheinungsjahr: 20. Mai 2013



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Goldmann Verlag

Preis:
€ 12,99

ISBN:
978-3-442-47754-8

576 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Charaktere werden hervorragend charakterisiert
  • Jede Person, egal ob gut oder böse, wird vielschichtig dargestellt
Negativ aufgefallen
  • Hat deutliche Längen
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Rezension vom: 17.07.2013
Kategorie: Fantasy
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