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Perry Rhodan Neo 5: Schule der Mutanten

Story:
Was hat Sid Gonzales damals erlebt, dass es ihn bis in die Gegenwart noch verfolgt? Was ist seine Verbindung mit dem mysteriösen Clifford Monterny? Und was geschah in Camp Spectre?

Meinung:

In der Erstauflage sind sie berühmt berüchtigt. Sie werden auch gerne als "LüFü" bezeichnet. Und wie es scheint, kommt man auch in "Perry Rhodan Neo" nicht um sie herum. Die Rede ist von den Romanen, bei denen die Haupthandlung zum Stillstehen kommt, weil unbedingt beispielsweise ein Blick in die Vergangenheit geworden werden muss, um eine für den übergeordneten Plot wichtige Figur auszubauen. Und dies trifft auch auf "Schule der Mutanten" zu.

Der Verfasser der Geschichte Michael Marcs Thurner, ein Mitglied der Sentenza Austriaca, einer "Geheimgesellschaft" mit dem Ziel der Verösterreicherung des Perryversums. Nach einem Studium der Anglistik, Geographie und Geschichte entschloss er sich 2002 hauptberuflicher Schriftsteller zu werden. Seit damals hat er für viele Perry Rhodan-Produkte geschrieben, ehe er 2005 festes Mitglied des Autorenstamms wurde.

Die STARDUST wird abgeschossen und nur unter großen Opfern gelingt es Perry Rhodan die Insassen zu retten. Dadurch wird die Lage für ihn nicht einfacher, da Crest und Eric Manoli verschwunden sind. Was er nicht weiß ist, dass die beiden gemeinsam mit dem Arzt Dr. Haggard in der Gewalt des Mutanten Clifford Monterny sind. Jener will von dem Arkoniden wichtige Informationen kriegen.

Derweil liegt Sid Gonzales im Koma. Obwohl im körperlich nichts fehlt, gibt es nichts, was ihn erwecken könnte. Auf einen Vorschlag von Homer G. Adams hin schließt sich John Marshall mit anderen Mutanten zum einem Block zusammen. So dringen sie in seinen Geist ein und erfahren, dass er als kleines Kind von den Straßen Managua in die Obhut Clifford Monternys gelangte. Dies geschah, weil er teleportieren konnte. Dabei war die Zeit, die er im Camp Spectre verbrachte, sowohl schön als auch schrecklich. Er lernte neue Freunde kennen, wie Elmer, der Materie durchdringen kann. Andererseits gibt es da auch noch den Leiter Dr. Iwanowitsch Goratschin, der mit allen möglichen Mitteln die Paragabe des Jungen wiedererwecken möchte. Irgendwann wird ihm außerdem klar, dass er ausgenutzt wird und beschließt zu fliehen.

Musste man im vorherigen Band noch ein Zuviel an Handlungsfäden bemängeln, so ist das Manko von "Schule der Mutanten" ironischer weise ein Zuwenig. Hauptsächlich konzentriert sich der Roman auf die Erlebnisse von Sid Gonzales, dem Teleporter der in John Marshalls Pain Shelter lebte. Gefühlte zwei Drittel nehmen diese Rückblenden ein, was ungefähr ein Drittel zu viel ist.

Das Problem ist, das noch so viele interessante Plots vorhanden sind, die jedoch zu Gunsten von Sids Erinnerungen beiseitegelassen werden. So muss man wohl noch ein wenig warten, um mehr über das Schicksal von Thora zu erfahren, was schade ist. Stattdessen also konzentriert sich Michael Marcus Thurner auf das Leben des Teleporters.

Und man kann verstehen, wieso Sid so panisch reagierte. Clifford ist wohl der gefährlichste Gegenspieler, den Perry Rhodan aktuell hat. Denn Montery ist ebenfalls ein Mutant und weiß seine Gabe zu seinem eigenen, persönlichen Vorteil zu nutzen. Dabei geht er außerdem sehr intelligent vor, wobei ihm Leben wenig bedeuten, wie man an dem Versuch sieht, Sids Gabe durch Todesgefahr zu erwecken. Dies hätte auch nach hinten gehen können.

Die Figur von Elmer ist ebenfalls sehr gut geschrieben. Es macht Spaß, über ihn und seine Beziehung zu Sid zu lesen. Er steht erstaunlich fest mit beiden Beinen auf dem Boden und scheint gegen Cliffords Mutantengabe immun zu sein. Sein finales Schicksal trifft einen daher ziemlich hart.

Auch General Bai Jung hat seinen Auftritt in dem Roman. Und es fällt auf, wie wenig die Figur sich weiterentwickelt hat. Seit er im Auftrag seiner Nation Perry Rhodan belagert, wirkt es so, als ob der Charakter geparkt wurde. Wissen die Autoren nicht, was sie mit ihm machen sollen? Das wäre schade, denn von allen Prota- und Antagonisten in "Neo" ist er der sympathischste von allen.

Im Vergleich zum vorherigen Band stellt dieser eine gewisse Steigerung dar, weshalb man "Reinschauen" sollte.



Fazit:
"Schule der Mutanten" ist der Titel von dem fünften Roman von "Perry Rhodan Neo". Geschrieben von Michael Marcus Thurner beschäftigt er sich ausgiebig mit dem Leben von Sid Gonzales. Leider wird dadurch ein Großteil der anderen noch offenen Handlungsfäden zur Seite gedrängt, so dass sie nicht mehr weitergeführt werden. Klar wird beim Lesen, das Clifford Monterny der wohl gefährlichste Gegenspieler Perry Rhodans ist. Die Figur wird ebenso gut dargestellt, wie die von Sids Freund Elmer. Schade ist, dass General Bai Jung sich seit seinem ersten großen Auftritt nicht weiterentwickelt hat.

Perry Rhodan Neo 5: Schule der Mutanten - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Michael Marcus Thurner
Perry Rhodan Neo 5: Schule der Mutanten
Erscheinungsjahr: 24. November 2011



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 3,90

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Clifford Monterry gefährlicher Gegenspieler
  • Elmer wird hervorragend charakterisiert
Negativ aufgefallen
  • Überlange Rückblende
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Bewertung:
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Rezension vom: 20.01.2012
Kategorie: Science Fiction
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