Splashpages  Home Books  Rezensionen  Rezension  Perry Rhodan Taschenheft 11: Tod über Derogwanien
Log In
Login mit Deinem Comicforum-Account Was ist das?
RSS-Feeds
Podcast
http://www.splashbooks.de/php/images/spacer.gif

In der Datenbank befinden sich derzeit 1.824 Rezensionen. Alle Rezensionen anzeigen...
Rezensionen Splash! Hits Covergalerie Gesammelte Leseproben

Perry Rhodan Taschenheft 11: Tod über Derogwanien

Story:

Alaska Saedelaere ist mit Derogwanien auf besondere Art und Weise verbunden. Zweimal war der Unsterbliche bereits auf jener Welt und lernte dort die Puppenzivilisation und ihren Schöpfer Ganerc kennen. Als er eines Tages einen Hilferuf von dem Planeten erhält und auch noch der Kosmokratenroboter Laire ihn um Unterstützung bittet, zögert der Maskenträger nicht lange und begibt sich zum Dritten Mal dorthin. Doch was er vorfindet, ist vollkommen anders, als das, was er damals zurückgelassen hatte.



Meinung:

Nach "Im Zentrum der Nacht" steht Alaska Saedelere zum zweiten Mal im Mittelpunkt der Handlung eines Taschenheftes. "Tod über Derogwanien" erschien ursprünglich als das Taschenbuch 405 "Rückkehr nach Derogwanien". Und der Autor dieser Geschichte ist Achim Mehnert.

Der 1961 geborene Kölner ist mit Perry Rhodan schon seit langer Zeit verbunden. Er hat im Umfeld der Serie zahlreiche Romane geschrieben, unter anderem für "Perry Rhodan Action" und "Atlan". Er ist hauptberuflicher Schriftsteller, dessen Erzählungen auch für die Serien "Bad Earth" und "Professor Zamora" erscheinen.

Es ist das erste Jahrhundert der Neuen Galaktischen Zeitrechnung. Die Kosmische Hanse wurde gegründet, und die Unsterblichen haben wesentliche Funktionen in ihr inne. Doch Alaska Saedelaere, der Mann mit der Maske, fühlt sich merkwürdig unausgefüllt. Außerdem hat er merkwürdige Träume, in denen die Puppen von Ganerc eine wesentliche Rolle spielen. Als dann der Kosmokratenroboter Laire auftaucht und von einem Hilferuf des ehemaligen Mächtigen erzählt, ist er sofort bereit, nach Derogwanien aufzubrechen.

Dort angekommen findet er eine Puppenzivilisation vor, die sich seit seinem letzten Aufenthalt stark verändert hat. Sie stehen nicht mehr unter dem Einfluss von Ganerc, sondern unter einem vollkommen fremden. Nur wenige sind in der Lage diesem zu wiederstehen. Als der Unsterbliche diese Umstände näher untersucht, stößt er auf die Auswirkungen von Ereignissen, die vor langer Zeit passiert sind.

Es gibt wohl kaum ein prägnanteres Erlebniss im Leben von Alaska Saedelaere, als seine Abenteuer auf Derogwanien. Seine Begegnung mit dem gestürzten Mächtigen, so werden bestimmte Diener der Kosmokraten bezeichnet, Ganerc ist das beste Beispiel für die Art von Abenteuer, für die der Maskenträger geschaffen ist. Es sind Geschichten, in denen er im Mittelpunkt von kosmischen Ereignissen steht.

Genauso, wie es Achim Mehnert schreibt. Und dabei wirkt seine Erzählung wesentlich besser, als die von Robert Feldhoff. Man hat wirklich das Gefühl, es mit einem Charakter zu tun zu haben, der in seinem langen Leben einiges erlebt hat. Dieser Alaska Saedelaere ist nicht weinerlich, sondern nur zurückhaltend, aber trotzdem aktiv.

Auch das kosmische Feeling wird sehr gut wiedergegeben. Für Altleser muss sich diese Geschichte wie ein Who's Who des übergeordneten Perryversums lesen. Laire, der legendäre Kosmokratenroboter, taucht ebenso auf, wie die Zeitbrunnen. Für Neuleser mag dies zuerst verwirrend sein, doch wenn man sich auf die Geschichte einlässt, kann man nicht mehr von ihr ablassen.

Es gelingt dem Autoren perfekt, die Figuren lebendig darzustellen. Damit ist nicht nur Alaska gemeint, sondern auch die Puppenzivilisation. Anhand von Daklan erlebt man beispielsweise, wie Derogwanien sich unter der Herrschaft der fremden Beeinflussung verändert hat. Ein bedrückendes Bild, was aber perfekt zum Roman passt.

Und so ist dieses Taschenheft ein "Klassiker" und Pflichtkauf.



Fazit:

Achim Mehnert gelingt mit "Tod über Derogwanien" ein beeindruckendes Taschenheft. Die Geschichte überzeugt durch einen sehr gut charakterisierten Alaska Saedelaere sowie einem starken kosmischen Feeling. Besonders jenes, hervorgerufen durch eine Art Who's Who des übergeordneten Perryversums, sorgt dafür, dass man den Roman so schnell nicht aus der Hand legen kann. Aber auch die Darstellung der anderen Charaktere weiß zu gefallen. Ein Pflichtkauf!



Perry Rhodan Taschenheft 11: Tod über Derogwanien - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Achim Mehnert
Perry Rhodan Taschenheft 11: Tod über Derogwanien
Erscheinungsjahr: 18. März 2011



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Pabel Moewig Verlag

Preis:
€ 3,90

161 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Kosmisches Feeling
  • Perfekte Charakterisierungen
  • Spannend zu lesen
Negativ aufgefallen
Die Bewertung unserer Leser für dieses Book
Bewertung:
Keine Bewertung vorhanden
Bewertung
Du kannst dieses Book hier benoten. Oder schreib doch einfach selber eine Rezension!

Persönlichen Bookmark setzen für diese Seite
Diese Seite als Bookmark bei Blinklist hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei del.icio.us hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Digg hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Fark hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Furl hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Google Bookmarks hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Mister Wong hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei myYahoo hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Netscape hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Newsvine hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Reddit hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei StumbleUpon hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Technorati hinzufügen   Diese Seite als Bookmark bei Yigg hinzufügen  
Oder diesen Dienst benutzen: Social Bookmark Button

Rezension vom: 27.11.2011
Kategorie: Science Fiction
«« Die vorhergehende Rezension
Im Labor hinten links
Die nächste Rezension »»
Ausgebucht. Mit dem Bühnenbild im Koffer
Leseprobe
Zu diesem Titel liegt derzeit keine Leseprobe vor. Sie sind Mitarbeiter des Verlags und daran interessiert uns für diesen Titel eine Leseprobe zu schicken? Dann klicken Sie hier...
Das sagen unsere Leser
Zu diesem Titel existieren noch keine Rezensionen unserer Leser. Wenn Du möchtest, kannst Du eine Rezension zu diesem Titel beisteuern. Klicke dazu hier...