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Gezeiten-Stern Saga 02: Die Götter von Amyrantha

Story:

Die Gezeiten steigen und damit auch die Macht der Unsterblichen, der Gezeitenfürsten. Heimlich haben sie ihre Verstecke verlassen und beginnen damit, die jeweiligen Positionen zu besetzen, mit denen sie die Menschheit wieder unterwerfen können. Nur wenige wissen von dieser Gefahr und versuchen Widerstand zu leisten. Ob ihnen dies gelingt…?



Meinung:

"Die Götter von Amyrantha" ist Teil zwei von Jennifer Fallons "Gezeitenstern-Saga". Insgesamt umfasst die Reihe vier Bände, die hierzulande bereits alle erschienen sind.

Seit Jahrhunderten wird die Menschheit von den sogenannten "Gezeitenfürsten" beherrscht. Jene unsterblichen Wesen verfügen über unglaubliche Mächte, die allerdings von dem "Gezeitenstern" abhängig sind, so dass ihre Kräfte Ebbe und Flut kennen. Bei einem Niedrigstand ziehen sich die Unsterblichen zurück und verstecken sich. Die Sterblichen vergessen sie, bis es wieder soweit ist: Die Gezeiten steigen und die Herrscher von einst tauchen wieder auf, um die Herrschaft zu übernehmen. Nur die Bruderschaft des Tarot hat die Erinnerung an ihre Existenz bewahrt und versucht, den Widerstand gegen sie zu organisieren.

Im ersten Teil, "Der unsterbliche Prinz" erfuhr man, dass es erneut soweit ist. Die Gezeiten steigen und die Unsterblichen beginnen langsam und unauffällig sich in Positionen zu begeben, die ihnen die vollkommene Macht sichern können. Dabei lernt Lady Arkady Cayal kennen, den titelgebenden Adeligen. Und während er ihr von seiner Vergangenheit und Taten erzählt, entwickelt sich zwischen beiden langsam aber sicher Liebe. Doch ehe die beiden sich genauer mit ihrer Beziehung und den daraus resultierenden Problemen beschäftigen können, muss ihr Ehemann, ein hochrangiger Beamter, ins Exil gehen.

Dort angekommen, trifft die mutige Dame auch weitere Unsterbliche und deren Machenschaften. Dabei lernt sie mehr über deren Motivationen, die recht unterschiedlich sind. Einige von ihnen agieren nur um des Machtgefühls wegen, welches sie in den hohen Positionen haben, andere wiederum versuchen sich mit einer ehemaligen Geliebten zu versöhnen. Und während Arcady so immer mehr in die Welt der Gezeitenfürsten eintaucht, und diese so besser kennenlernt, muss der Spion Declan miterleben, wie seine Heimat immer mehr unter die Kontrolle der Unsterblichen gerät. Zwar kann er ihnen ab und zu einen Stolperstein in den Weg legen, indem er beispielsweise Dissidenten zur Flucht verhilft. Doch oft genug muss er sich die Frage stellen, ob seine Taten wirklich das Richtige sind, um Widerstand zu leisten.

Es scheint Jennifer Fallon leicht zu fallen, ihre Geschichte mit so vielen Figuren zu erzählen. Denn neben den bereits eben namentlich erwähnten Protagonisten gibt es auch noch jede Menge andere, wichtige Nebenfiguren. Und zu jedem Charakter gibt es eine detaillierte Hintergrundstory, die sie sehr lebendig wirken lässt. Gleichzeitig bleiben jene in ihren Persönlichkeiten auch nicht statisch stehen, sondern entwickeln sich auch weiter.

Und eines macht die Autorin von Anfang an klar: Der Kampf gegen die Unsterblichen erfordert Opfer. Besonders jene, die den Gezeitenfürsten sehr nahe kommen, leiden. Ein Beispiel hierfür ist der Crassii, so werden die Mensch-Tier-Hybriden bezeichnet, Warlock. Normalerweise sind seinesgleichen den Tyrannen absolut gehorsam. Ihnen bleibt nichts anderes übrig, als ihren Wünschen und Befehlen Folge zu leisten. Doch er ist etwas besonders, ein Ark, und damit nicht dem Gehorsamkeitszwang unterworfen. Als solcher ist er als Spion tätig, und darf auf keinen Fall enthüllen, was er ist. Und dies verdammt ihn manchmal zu einer qualvollen Tatenlosigkeit, etwa dann als er miterleben muss, wie die Unsterblichen einen König einfach so aus dem Weg räumen.

Für die beiden Menschen ist ihre jeweilige Situation mindestens genauso schlimm. Declan bemüht sich nach Leibeskräften, die Unsterblichen behindern. Doch seine Bemühungen scheinen eher das Gegenteil zu bewirken, sie nützen den Fürsten eher, als dass sie ihnen schaden. Und bei Lady Arkady ist es der Druck, endlich schwanger zu werden. Doch gleichzeitig muss sie sich über ihre Gefühle bezüglich Cayal klar werden. Gleichzeitig begegnet sie weiteren Unsterblichen, die ihre ohnehin nicht einfache Situation nur noch komplizierter machen.

Und jene Herrscher? Scheinen nicht alle die Dämonen und Monster zu sein, als die sie bislang hauptsächlich dargestellt wurden. Sie haben durchaus menschliche Züge und können sich bestens mit den Sterblichen verstehen. Doch sobald es darum geht, ihre eigenen Ziele und Wünsche umzusetzen, sind jene plötzlich ohne Bedeutung.

Deshalb ist das Buch ein echter Klassiker, den man als Fantasy-Fan haben sollte.



Fazit:

"Die Götter von Amyrantha" ist eine gelungen Fortsetzung in der "Gezeitenstern-Saga". Es gelingt der Autorin Jennifer Fallon ein ungemein dichtes und spannendes Buch zu schreiben. Des Weiteren bevölkert sie ihre Handlung mit jeder Menge lebendig wirkender Figuren. Selbst die Unsterblichen, eigentlich die Antagonisten, werden als Charaktere dargestellt, die zwar einerseits böse sind, aber andererseits auch ihre netten Seiten haben. Damit ist das Buch eine echte Empfehlung!



Gezeiten-Stern Saga 02: Die Götter von Amyrantha - Klickt hier für die große Abbildung zur Rezension

Jennifer Fallon
Gezeiten-Stern Saga 02: Die Götter von Amyrantha
The Gods of Amyrantha

Übersetzer: Katrin Kremmler, Rene Satzer
Erscheinungsjahr: 15. September 2008



Autor der Besprechung:
Götz Piesbergen

Verlag:
Egmont Lyx

Preis:
€ 14,95

ISBN:
978-3-8025-8179-3

574 Seiten
Positiv aufgefallen
  • Spannend geschrieben
  • Lebendig wirkende Charaktere
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Rezension vom: 15.05.2011
Kategorie: Fantasy
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