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Der gefeierte US-Autor Richard Powers sieht noch
Verbesserungsmöglichkeiten in seinem Gencode. "Ich würde mich etwas
weniger empfänglich für Verzweiflung machen. Etwas fähiger, im Jetzt
zu leben und mir weniger Sorgen um das Gleich zu machen", bekannte
Powers in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des
Hamburger Magazins stern. Er fügte hinzu, er wäre gerne
aufgeschlossener, die Story zu leben und sie nicht nur zu schreiben.
Offener für Zufall, weniger befasst mit Wahl.
Powers neuer Roman "Das größere Glück" kreist um die Frage, ob das
Glück in den Genen liegt. Was in seiner eigenen DNA steht, weiß der
Schriftsteller besser als die meisten Menschen: Er ist einer von neun
Menschen weltweit, die ihren Gencode vollständig haben entschlüsseln
lassen. Die Dekodierung seiner DNA habe ihn gelehrt, dass unsere
Gesellschaft vor allem danach strebt, Willkür zu überwinden. Der
moderne Mensch habe verlernt, innere Antworten auf die Frage nach dem
Glück zu suchen, sagte Powers dem stern. "Wir verwechseln in der
Konsumgesellschaft Glück mit Befriedigung."
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