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Journalisten sollten
gründlich, unbestechlich und präzise arbeiten. Das fordern Rita
Monaldi und Francesco Sorti, die mit ihren akribisch recherchierten
historischen Romanen zu Bestseller-Autoren wurden, in der aktuellen
Ausgabe des Frauenmagazins BRIGITTE WOMAN (Heft 10/09, jetzt im
Handel).
Dem Infotainment des Medienzeitalters misstraut das italienische
Schriftstellerpaar - beide haben vor ihrer Ehe selbst als
Journalisten gearbeitet - zutiefst. Wichtig sei, immer auch an
scheinbar sicheren Fakten zu zweifeln.
"Das Weiße hat eine schwarze Seite und das Dunkle eine helle",
sagt Sorti. Das gelte auch für ihre eigene Arbeit. "Deshalb prüfen
und korrigieren wir uns gegenseitig. Jeden Tag." Und wenn sie beim
Schreiben für ihre unterschiedlichen Einschätzungen keine Lösung
fänden, kämen beide Sichtweisen ins Buch. "Deshalb sind unsere Romane
so dick", sagt Monaldi.
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