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Laut einem Artikel der Seattle Times hat Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, in einem Schreiben vom 17. April an seine Aktionäre verkündet, dass die Verkäufe des Kindle die kühnsten Erwartungen übertreffen würden. Auch ohne nähere Zahlenangaben gehen Analysten davon aus, dass das Lesegerät und die heruntergeladenen E-Books bis 2010 zwischen 1,2 und 1,4 Milliarden Dollar erwirtschaften können.
Geplant sind verstärkte Investitionen in neue Produktkategorien wie Tools für Drittanbieter und Amazon Web-Services.
Interessant im Zusammenhang mit dem Kindle ist ein Artikel auf golem.de über einen Kindle-Besitzer, dessen Kundenkonto bei Amzon (US) gesperrt wurde und er deshalb sein Lesegerät nur noch eingeschränkt nutzen konnte. Das Problem tritt dadurch auf, dass Kindle-Besitzer die erworbenen Bücher bei Amazon belassen können und nur noch bei Bedarf auf das Lesegerät runterladen. Das funktioniert nur mit einem gültigen Kundenkonto. Das Sperren von Kundenkonten scheint kein Einzelfall zu sein, so wird auf consumerist.com* im September berichtet, dass eine hohe Rückgabequote oder das Versenden an zuviele verschiedene Adressen zur Kontensperrung führen kann.
Der Artikel in der Seattle Times
Kindle-Besitzer aufgeschmissen nach Account-Sperrung
*Link zu consumerist.com im Artikel
Hinweis: Die golem.de Seite bietet eine Reihe weiterer interessanter Artikel rund um E-Books und E-Book Lesegeräte. Zwei Beispiele:
Wie E-Books Autoren stärken und Verlage schwächen
Der Blackberry wird zum E-Book-Reader
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